Fragt man in Kiebingen nach dem Bolzplatz, erntet man erst mal Ratlosigkeit. Und das beim diesjährigen Bezirksliga-Aufsteiger TSV Kiebingen! Doch schließlich stellt sich heraus, dass der Bolzer in Kiebingen ein Besonderer ist. „Jung und alt kickt bei uns auf dem Nebenplatz vom Sportgelände des TSV“, klärt Peter Bäuerle auf.
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Bäuerle ist selbst ein ehemaliger Kicker, der heute Jugendteams des TSV betreut. Tatsächlich ist der ehemalige Trainingsplatz der Kiebinger, gleich links neben dem Hauptplatz, heute ein frei zugängliches Gelände, das passend mit großen, aber auch mobilen kleinen Toren ausgestattet ist. Es spiele dabei keine Rolle, ob jemand im Verein sei, so Bäuerle, kicken könne hier jeder.
Da kommt es schon mal vor, dass die Jugendspieler des Ortes am Nachmittag einen kleinen „Kick unter Freunden“ machen, und gleich danach so manche von ihnen über die Sprintbahn auf das offizielle Vereinsgelände wechseln: Training ist, und die Betreuer warten schon. Da der Platz die üblichen Maße eines Fußballplatzes hat, kann man mühelos drei Kleinfelder darauf markieren.
Was das Gelände zusätzlich attraktiv macht - außer der schieren Größe - sind die Übungsmöglichkeiten am östlichen Kopfende. Dort findet sich zum Beispiel eine Torwand, auf der man seine Schuss- und Trefftechnik gezielt einüben kann. Und es können - klar! - auch kleine Wettkämpfe um den Schützenkönig durchgeführt werden. Da die Schule gleich um die Ecke ist, ist der Platz natürlich das bevorzugte Bolzfeld während der Pausen oder nach Schulschluss.
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