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Kopf der Woche

Corinna Hohlweck: Betreuerin beim Spatzennest

Ich habe schon als Kind an der Ferienfreizeit Spatzennest teilgenommen, die Konsequenz daraus ist, dass ich Betreuerin geworden bin“, so die 16-jährige Gymnasiastin Corinna Hohlweck. Die Ferienfreizeit feiert diesen Sommer ihre Gründung vor 50 Jahren.

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Ich habe schon als Kind an der Ferienfreizeit Spatzennest teilgenommen, die Konsequenz daraus ist, dass ich Betreuerin geworden bin“, so die 16-jährige Gymnasiastin Corinna Hohlweck. Die Ferienfreizeit feiert diesen Sommer ihre Gründung vor 50 Jahren. Dieses Jahr betreut Corinna Hohlweck zum ersten Mal zusammen mit dem 19-jährigen Joshua Bachhofer 16 Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren. Insgesamt sind dieses Jahr ungefähr 290 Kinder und 50 Betreuer in Pfrondorf dabei.

Das Motto von Corinna und ihrer Gruppe ist der „Märchenwald“. Täglich ab 9 Uhr werden Gesellschaftsspiele gespielt, Bücher vorgelesen und gebastelt. „Es gibt keinen geregelten Tagesablauf, nur die Mahlzeiten setzen die Punkte“, erzählt die Schülerin.

Das Spatzennest hat eine Besonderheit: Jede Gruppe hat ihre eigene Holzhütte, in der sich die Kinder aufhalten und ihre Rucksäcke abstellen können. „Die Kinder können die Hütte ganz nach ihren Vorstellungen einrichten und gestalten, betont Corinna Hohlweck. „Sogar Anmalen ist erlaubt“.

Die Kinder lernen in der evangelischen Ferienfreizeit Toleranz und Respekt gegenüber den anderen. Denn sie stammen alle aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern.

Vorläufiges Resumee für Corinna nach den ersten Tagen: Ihr macht es großen Spaß, mit Kindern zusammen zu arbeiten. Es sei viel entspannter als sie erwartet hatte. Doch ein wenig Kritik übt sie auch: „Alles ist ein wenig unorganisiert, und das Spielzeug ist schnell kaputt.“

Besonders erstaunt hat die Schülerin, dass schon die Kleinsten interessante Geschichten von sich und ihrer Umwelt erzählen können und sie nicht immer nur als die kleinen Dummen abgestempelt werden sollen.

Durch die Zeit als Betreuerin in der Kinderspielwoche hat Corinna viel im Umgang mit Kindern gelernt. „Musiktherapeutin für behinderte Kinder und Erwachsene könnte ich mir als Beruf vielleicht vorstellen“. cho

09.09.2009 - 08:36 Uhr | geändert: 18.07.2011 - 11:52 Uhr

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