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Alles dröhnt

Medikamente sind die neuen Drogen

Die alarmierende Meldung kam am Wochenende aus Großbritannien. Dort gibt es in der Drogenszene eine Todeswelle. Ausgelöst durch illegal hergestelltes Diazepam. Wohlgemerkt illegal hergestellt, der Stoff selber ist der Wirkstoff des vertrauten, verschreibungspflichtigen Valiums: „Mother’s little helper“.

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Schon 1965 äfften die Rolling Stones im Refrain: „Herr Doktor, bitte, noch ein paar davon“. Überdosiert oder mit Alkohol hinuntergespült sind die Pillen tödlich.

17 Tote gab es allein in Schwäbisch Gmünd, die sich mit Phentanylpflastern zugedröhnt haben. Das Schmerzmittel wird Krebskranken im finalen Stadium verabreicht. Es enthält noch eine Überdosis, wenn es in der Klinik ausgebraucht ist, und danach ausgekocht oder gekaut wird. Der illegale Markt verschreibungspflichtiger Medikamente wird teilweise durch Junkies beschickt, die dem Arzt geschickt einen hohen Bedarf vorspielen. „Manche sind da richtig begabt“, sagte einer, der es wissen muss. Was sie nicht selbst verbrauchen, verkaufen sie weiter. In einer Stadt mit so vielen Kliniken wie Tübingen, sagte der Experte, kriegt man eh alles.

04.07.2012 - 08:30 Uhr

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