per eMail empfehlen


   

Training mit Kinderwagen

Melanie Keiß bietet ein Fitnessprogramm für Mütter an

Fitnesstraining schien für Mütter mit kleinen Kindern bisher kaum in den Alltag einbaubar zu sein. Die Tübingerin Melanie Keiß zeigt, dass dies zu schaffen ist.

Anzeige


 

Tübingen. Spätestens wenn das zweite Kind da ist, sind Mütter im Haushalt so beschäftigt, dass ihnen kaum Zeit bleibt, etwas für sich selbst zu tun. Das will die Tübingerin Melanie Keiß ändern: Am 30. April, dem kommenden Montag, startet sie ein Fitnessprogramm für Mütter mit Kind und Kinderwagen an der frischen Luft. Ein Vorteil: Babysitter werden in dieser Zeit nicht benötigt.

Gymnastik am Anlagensee: Melanie Keiß mit Tochter Emma.Bild: Sturm Gymnastik am Anlagensee: Melanie Keiß mit Tochter Emma.Bild: Sturm

Dabei will die frühere Turnerin und zweifache Mutter auf die Bedürfnisse von Frauen nach Schwangerschaft und Geburt eingehen. Innerhalb von 60 Minuten bietet sie zwei Mal in der Woche Training an, das Power-Walking, Kräftigungs-Workouts und Dehnungsübungen beinhaltet. Dadurch sollen die Muskeln und Sehnen gestärkt werden, die durch die Schwangerschaft belastet wurden. Ein Nebeneffekt: Die Figur wird wieder in Form gebracht.

Melanie Keiß wurde gegen Ende ihres Sportstudiums erstmals schwanger. Nach der Geburt ihrer jüngeren Tochter Emma stellte sie fest: „Es hat mir gefehlt, auch nur einmal in der Woche etwas für mich selbst zu tun.“ Sie wurde im Internet fündig: Eine Organisation namens Laufmamalauf bot eine Ausbildung zur Trainerin an.

Die hat Melanie Keiß abgeschlossen und startet nun als Stützpunktleiterin in Tübingen. Ab Ende April werden zwei Termine wöchentlich angeboten. Montags ab 9.30 Uhr wird am Anlagensee und auf der Neckarinsel trainiert, donnerstags ab 10.30 Uhr auf den Feldern hinter Waldhausen.

Anschließend ist eine halbe Stunde gemeinsames Kaffeetrinken eingeplant. Anmeldungen werden unter www.laufmamalauf.de entgegen genommen.

Michael Sturm

25.04.2012 - 08:30 Uhr | geändert: 25.04.2012 - 14:23 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Anzeige


Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Arabisches Filmfest: Drama über zwei palästinensische Brüder, die nach einem Luftangriff der israelischen Armee beschließen, ihre Heimat zu verlassen.

»weiter...

Neun Jahre nach dem Original entführt Regisseur Robert Rodriguez ein zweites Mal in die Stadt der Sünde, Gewalt und Korruption.

»weiter...

Ein Literaturfan imaginiert sich in der französischen Komödie seine neue Nachbarin zur Flaubert-Figur.

»weiter...


Anzeige


Karikatur der Woche
Single des Tages
date-click