Nutzer von Bussen und S-Bahnen müssen im kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen. Ab 1. Januar 2011 steigen im VVS-Gebiet die Fahrpreise um durchschnittlich 2,5 Prozent.
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Gestiegene Sprit- und Personalkosten machen laut Verbund diesen Schritt ebenso notwendig wie die Finanzierung verbesserter Angebote. Damit liege man im Vergleich zu bereits beschlossenen Tariferhöhungen anderer Verbünde bundesweit im unteren Bereich. Nachfolgend die wichtigsten Änderungen.
Einzeltickets: Das Kurzstreckenticket wird auch im kommenden Jahr für den Signalpreis von einem Euro erhältlich sein. In diesem Jahr sei die Nachfrage laut VVS-Geschäftsführer Horst Stammler weiter gestiegen. In den ersten acht Monaten des Jahres fuhren 8,5 Prozent mehr Kunden mit der Fahrkarte als im Vorjahr. Der Fahrschein für eine Zone bleibt im Preis ebenfalls unverändert bei zwei Euro. Erwachsene bezahlen für zwei Zonen künftig 2,50 Euro (bisher 2,45 Euro), für drei Zonen 3,40 (bisher 3,30 Euro), für vier Zonen 4,50 Euro (bisher 4,40 Euro), für fünf Zonen 5,75 Euro (bisher 5,65 Euro) und für sechs Zonen und mehr 6,75 Euro (bisher 6,65 Euro). Die Preise bei den Kindertickets bleiben unverändert.
4er-Tickets: Das 4er-Ticket für eine Zone verteuert sich von 7,10 Euro auf 7,50 Euro. Bei zwei Zonen steigt der Preis von 9,40 auf 9,60 Euro. Eine Mehrfahrtenkarte für drei Zonen kostet 12,90 statt 12,50 Euro. Für vier Zonen müssen 17,30 Euro statt 16,90 Euro bezahlt werden. Fünf Zonen kosten 21,50 Euro (bisher 20,90 Euro), sechs Zonen und mehr 25,60 Euro (bisher 25 Euro).
Seniorenticket: Das Seniorenticket ist das Sorgenkind im VVS. Seit Jahren sinkt der Verkauf, obwohl die Gruppe der Älteren steigt. Damit sich dies ändert, wurde jetzt die Sperrfrist abgeschafft. Damit gelten die Tickets rund um die Uhr. Das Seniorenticket kostet künftig als Monatsticket 43 Euro, als Jahresticket 430 Euro. Wer es im Abo bezieht, bezahlt 35,83 Euro im Monat.
Das neue Jahresticket kann künftig monatlich abgebucht werden, ohne dass sich dadurch für den Nutzer höhere Kosten ergeben. Damit sparen Fahrgäste laut dem Verkehrsbetrieb künftig 15 Prozent gegenüber dem alten Monatsticket im Abonnement.