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Ausgeruhter Wochenstart dank regelmäßigen Schlafenszeiten

Kampf dem Montagsblues

Wenn am Montagmorgen der Wecker klingelt, fällt vielen Menschen das Aufstehen besonders schwer. Oft ist man zum Start der Woche matt, müde und nur mäßig motiviert. Schuld daran ist unser Biorhythmus, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur einer Apotheken-Kundenzeitschrift. Jeder sechste Berufstätige klagt montags über fehlenden Tatendrang und Mattigkeit, unter 18- bis 29-Jährigen sollen es gar doppelt so viele sein.

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Der Grund ist, dass viele Menschen am Wochenende zu radikal mit dem Rhythmus der Arbeitstage brechen. „Vor allem jüngere Menschen stehen unter der Woche früh auf und gehen dann abends aber spät ins Bett. Dadurch entsteht ein Schlafmangel, den man am Wochenende dann durch langes Schlafen ausgleichen möchte“, erklärt Haltmeier. Die Folge: Am Sonntagabend ist man dann sehr ausgeruht, schläft deswegen schlecht ein und das führt am Montagmorgen zu einer Art Wochenend-Jetlag.“

Lange Nächte und schlafen bis mittags bringt also die innere Uhr aus dem Takt. In der Nacht zum Montag versuchen viele Menschen dann vergebens den Wochenrhythmus wieder zu erzwingen. Besser klappt der Wochenstart aber, wenn man den Rhythmus von Arbeitswoche und Wochenende angleicht. Schlafmediziner raten deshalb, unter der Woche zu regelmäßigen Zeiten ins Bett zu gehen und diesen Rhythmus am besten auch am Wochenende weitgehend beizubehalten. Das heißt also, höchstens zwei Stunden später als sonst üblich aufstehen.

Der eine oder andere grübelt am Sonntagabend auch gerne schon darüber nach, was am Montag auf der Arbeit alles zu erledigen ist. Doch dagegen lässt sich etwas unternehmen: Es sei wichtig, auch hier den Rhythmus einigermaßen einzuhalten, also zur üblichen Zeit ins Bett zu gehen, so Haltmeier. Dann könnte man beispielsweise ein Buch lesen – so lange bis man wirklich müde ist. „Und dann Licht aus und gleich einschlafen.“

Hilfreich kann auch sein, am Freitag schon den Wochenstart vorzubereiten, also zum Beispiel eine Liste anzulegen, was in der kommenden Woche alles zu tun ist. Dann kommt man nicht so ins Grübeln. PR

16.02.2012 - 08:30 Uhr

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