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Horror im Hinspiel

Rottenburg will gegen Bühl viel gut machen

Um aus dem Keller der Volleyball-Bundesliga herauszukommen, sollte EnBW TV Rottenburg am heutigen Mittwoch (20 Uhr) sein Heimspiel gegen den TV Bühl unbedingt gewinnen. Außerdem hat der TVR gegen die Bühler noch viel gut zu machen.

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Thomas de Marco

Rottenburg. Es war der 27. Oktober vergangenen Jahres – und dieses Datum werden die Rottenburger Volleyballer so schnell nicht vergessen: Der TVR hatte in der Bühler Schwarzwaldhalle am zweiten Spieltag der Saison im dritten Satz gleich fünf Matchbälle, der Redakteur der Badischen Neuesten Nachrichten hatte schon die Schlagzeile vom Fehlstart des TV Bühl formuliert. Doch dann vergab Rottenburg einen Matchball nach dem anderen, verlor den Durchgang – und gab am Ende beim 2:3 den sicher geglaubten Sieg vor 1000 begeisterten Zuschauern noch aus der Hand.

Alle Beschwörungen von Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger halfen nichts: Im ... Alle Beschwörungen von Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger halfen nichts: Im Hinspiel in Bühl verschenkte seine Mannschaft leichtfertig den schon sicher geglaubten Sieg.Archivbild: Steurer

„Damals ging es mir beschissen. Ich war fassungslos, so etwas hatte ich zuvor im Volleyball noch nie erlebt“, erinnert sich TVR-Kapitän Matthias Pompe, der nach der Pleite mit leerem Blick minutenlang ins Weite gestarrt hatte. „Am Anfang denkt man, einer von fünf Matchbällen wird schon sitzen. Und dann will der Ball beim Gegner einfach nicht auf den Boden, das Feld ist wie zugemauert“, erzählt Rottenburgs Kapitän. Als der Satz dann weg war, kam seine Mannschaft einfach nicht mehr ins Spiel zurück.

„Für uns ist es jetzt unheimlich wichtig, dass wir heute gegen Bühl gewinnen“, sagt Pompe, „dann hätten wir mal Abstand nach unten.“ Denn vor dem VCO Berlin, der nicht absteigen kann, und dem ersten Abstiegskandidaten Wuppertal (beide 2:24 Punkte) liegen auf den Plätzen neun bis elf Rottenburg, CV Mitteldeutschland und Bühl jeweils mit 8:18 Zählern.

„Ein Sieg über Bühl ist schon machbar, ich bin sehr zuversichtlich“, sagt Pompe, „seit die langen Reisen im Europapokal wegfallen, haben wir im Training wieder Zeit, an bestimmten Elementen zu feilen.“ Welche das sind, verrät der Kapitän nicht, „das bekommt sonst auch der Gegner mit.“

26.01.2011 - 08:30 Uhr

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