Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Am Hang

Am Hang

Nach Markus Werners Romanvorlage verwickelt ein Mann den Liebhaber seiner Ehefrau in ein perfides Spiel.

Jetzt im Kino: Rachetrip mit Henry Hübchen in Sachen Amour - "Am Hang"

Jetzt im Kino: Rachetrip mit Henry Hübchen in Sachen Amour - "Am Hang" --

01:52 min

Schweiz

Regie: Markus Imboden
Mit: Henry Hübchen, Martina Gedeck, Maximilian Simonischek

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
25.11.2013
  • von Dorothee Hermann

Die abgeschirmte Atmosphäre eines Fertighaus-Wintergartens herrscht in diesem Film, so zwiespältig die Emotionen auch sein sollen, die die Figuren angeblich aneinander binden. Es ist, als würden sie jeder für sich in einem gläsernen Gehäuse sitzen, abgetrennt von der Welt.

Scheinbar durch Zufall treffen sich der weißhaarig-zerzauste Felix (Henry Hübchen) und der stattliche, deutlich jüngere Thomas (Max Simonischek) auf der Café-Terrasse am See. Sie reden ein wenig bemüht miteinander, wie es so geht, wenn man sich nicht kennt und sonst gerade niemand verfügbar ist. Felix neigt zu unkontrollierten Ausbrüchen: „Guckt euch die Affen an! Die schließen keine Ehe, die bleiben mobil!“ schreit er fast, voller Wut, deren Ursache der Film nur häppchenweise preisgibt. Dass ausgerechnet diese beiden so unterschiedlichen Männer eine gemeinsame Vorliebe teilen, wirkt ziemlich konstruiert. Unvermittelt eingesetzte Spannungsverstärker verpuffen wie Knallbonbons.

Der Schweizer Regisseur Markus Imboden, Lebensgefährte von Martina Gedeck, hat der Schauspielerin die Rolle der weiblichen Projektionsfigur Valerie zugedacht. Sie ist schon in Markus Werners Erfolgsroman „Am Hang“ (2004) Zentrum des Geschehens.

Die drei Hauptfiguren werden als Cellist, Anwalt und Pianistin eingeführt. Doch außer ihren emotionalen Verwicklungen, Essen und Alkohol passiert anscheinend nicht viel bei ihnen – als wären sie aus einem Lebensart-Katalog wohlsituierter Bürgerlichkeit entnommen. In Hotelzimmer und Ferienhaus werden sie ohnehin als jedem Alltag entrückt präsentiert. So sieht Arthaus-Fernsehen aus, als Preview im Kino.

Saturierte Außenansichten statt Dreiecks-Drama in biederer TV-Ästhetik.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

25.11.2013, 12:00 Uhr | geändert: 25.12.2013, 12:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
Anzeige
GelesenNeueste Artikel

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-0
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934166
wip@tagblatt.de

Zum Kontaktformular
Single des Tages
date-click