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Nach überlegter Planung sehen die Bauarbeiten auf der B27 nicht aus
Die Umleitungsvariante 3.0 vom vergangenen Freitag: Der Verkehr Richtung Stuttgart wird einspurig auf die Gegenfahrbahn umgeleitet. Im Vordergrund die umgebaute Mittelleitplanke. Auf der gesperrten Fahrbahn aus Richtung Tübingen sind die Arbeiten an der Unterführung an dem dort geparkten grünen Container zu erkennen. Bild: Keicher
Rein, raus, rein

Nach überlegter Planung sehen die Bauarbeiten auf der B27 nicht aus

An der B27 zwischen Tübingen und Stuttgart wird eigentlich immer gebaut. So kommt es zumindest den Autofahrern vor, die diese Straße regelmäßig befahren – und sie liegen gar nicht so falsch damit.

10.10.2017

Kreis Tübingen. Die Bundesstraße 27 von Tübingen nach Stuttgart gilt als die meistbefahrene Bundesstraße in Deutschland. Beim Echterdinger Ei zählt man täglich knapp hunderttausend Fahrzeuge. Richtung Tübingen werden es weniger. Auf der Höhe von Pliezhausen und Walddorfhäslach geht man von der Hälfte aus. Das ist dann der Verkehr aus Richtung Balingen, Tübingen und Reutlingen. Das Gemetzel fängt in Aichtal richtig an, wenn die B312 aus Richtung Metzingen dazustößt und dann kommt ja auch der Verkehr von den Fildern.

Zuschauer gibt’s also genug, wenn auf der Straße gebaut wird. Sie haben auch Zeit, aus dem Fenster zu schauen. Denn jede Baustelle löst nicht nur im Berufsverkehr lange Staus aus. Eine der letzten Baumaßnahmen auf der Strecke war der Einbau verstärkter und erhöhter Mittelleitplanken. Im wesentlichen sei das schon im Jahr 2016 geschehen, sagt das Regierungspräsidium Tübingen. Im Bereich Walddorfhäslach/Pliezhausen arbeitete man noch Anfang dieses Jahres daran.

Bereits im Sommer rückten die Bautrupps aber schon wieder an und rissen an drei Stellen die frisch installierten Leitplanken wieder raus. Der Rasen des Mittelstreifens wurde asphaltiert. Man brauchte Übergangsstellen für die nächste große Baumaßnahme. Acht Brücken und Unterführungen müssen zwischen der Auffahrt aus Reutlingen und der Kreisgrenze, die dort auch Regierungspräsidiumsgrenze ist, saniert werden. Bauzeit ein Jahr – bis September 2018.

„Arg nach Planung sieht das nicht aus“, meint Pliezhausens Bürgermeister Dold. Vor allem, weil eine der Ausweichstrecken über das Neckartal, die B312, auch gesperrt war. (Die ist seit Montag nun wieder offen.) Die Überschneidung, sagt Steffen Fink, stellvertretender Pressesprecher des Regierungspräsidiums Tübingen, wurde „als tolerierbar eingeschätzt“. Es handele sich bei beiden Baustellen um wichtige, über mehrere Monate andauernde Erhaltungsmaßnahmen, die sich insgesamt „nur“ um vier Wochen überschnitten und dies zum Teil in der Ferienzeit. Beide Vorhaben erfordern auf Grund der verarbeitenden Materialien gewisse Randbedingungen wie zum Beispiel die passende Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Vereinzelt müssten derartige Überschneidungen von Maßnahmen als „kleineres Übel in Kauf genommen werden, da ansonsten eine Instandhaltung des Straßennetzes nicht möglich ist“, so Fink. Die Errichtung der Überleitungsstellen sei notwendig gewesen. Dabei sei es „unwesentlich, ob es sich um ein neues oder altes Schutzplankensystem handelt“, erklärte der Pressesprecher des Regierungspräsidiums.Fred Keicher

Bei der aktuell laufenden Baumaßnahme an der B27 belaufen sich die Kosten für den Auf- und Abbau der Schutzplanken in den Mittelstreifenüberfahrten auf rund 55000 Euro.

Insgesamt fallen für die Verkehrssicherung und die Verkehrsführung Kosten von rund 1,4 Millionen Euro an.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 6,9 Millionen Euro.

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10.10.2017, 15:57 Uhr
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