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5 Tipps für ein Leben im Grünen auf dem Land

In Zeiten von technisierten Wohnungen und innovativen Smartphones, die einem kleinen Hochleistung-Rechenzentrum gleichen, ist es gar nicht so einfach, sich auf sich selbst zu besinnen. Natürlichkeit als Lebensphilosophie – was soll denn das heißen? Es bedeutet, dass du dich bemühst, im Einklang mit der Natur zu leben. Wir zeigen dir mit 5 einfachen Tipps, wie dein Lifestyle sofort grüner, natürlicher und gesünder wird.

28.02.2018

Bild: Pixabay.com

1. Wohn-Check: Wie und wo wohnst du?
Besonders nachhaltig ist es natürlich, wenn du nicht in der Stadt lebst, sondern auf dem Land. Wer gerade über ein Eigenheim nachdenkt und auf nachhaltige Art und Weise bauen möchte, für den ist ein Haus in einer ländlichen Gegend auf jeden Fall zu empfehlen. Bei Gussek-Haus gibt es eine skandinavisch angehauchte Landhausserie, deren Häuser Naturnähe und Nachhaltigkeit vermitteln und in denen man wie im Paradies lebt. Gussek-Haus hat aufgrund der Gussek-Hybrid-Außenwand darüber hinaus im Jahr 2015 bereits das Nachhaltigskeits-Zertifikat für seine Ein- und Zweifamilienhäuser bekommen. Das ist ein weiterer Vorteil, denn nachhaltiges Wohnen bedeutet natürlich nicht nur, dass du im Grünen lebst, sondern auch die Bauart deines Eigenheims sollte umweltfreundlich sein. Wenn du umweltfreundlich wohnen willst, solltest du daher auch darauf achten, dass dein Haus auf dem Land energieeffizient ist. Die Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit eines Hauses hängt dabei unter anderem von den folgenden Faktoren ab:

•Dämmung: Die Fassaden, das Dach, die Fenster und die Türen sollten gut gedämmt sein, damit mehr Wärme im Haus gespeichert werden kann.

•Verwendung erneuerbarer Energien: Erneuerbare Energien sind Energieträgern wie Gas oder Öl auf jeden Fall vorzuziehen.

•Schonender Umgang mit den Energiequellen: Im Alltag kannst du eine Menge tun, um Energie zu sparen – dazu zählt beispielsweise, die Räume nicht zu Überheizen, die Räume richtig zu lüften, auf einen geringen Stromverbrauch zu achten, und die Verwendung einer Stromschaltleiste.

2. Klamotten-Check: Wie viel Synthetik lässt du an deinen Körper?
Welche Kleidung ist deine Lieblingskleidung? Und aus welchem Material besteht diese? In vielen Kleiderschränken hängt Mischgewebe mit einem hohen Anteil synthetischer Fasern. Zu einem natürlichen Lifestyle passt das nicht. Nun bedeutet das aber nicht, dass du dort sofort deine gesamte Garderobe entsorgen musst. Vielmehr eröffnet sich eine neue Shopping Welt. Wenn du das nächste Mal einkaufen gehst, achte auf das Material. Zu den Top 3 natürlicher Materialien zählen diese:

•Baumwolle

•Leinen

•Seide

Im Alltag heißt das, beim nächsten Unterwäschekauf Seide statt Synthetik zu wählen und Baumwolle statt Polyester. Dein Körper wird es dir mit Wohlbefinden danken. Allerdings ist nicht jedes Naturmaterial akzeptabel. Im Sinne der neuen Natürlichkeit müssen die Rahmenbedingungen stimmen: Das heißt ökologisch vertretbarer Anbau, sozialverträgliche Arbeitsbedingungen und faire Verbraucherpreise. Einen Anbieter zu finden, der all diese Merkmale erfüllt, ist gar nicht so einfach. Das Internet bietet Hilfe. Diese Bestenliste zeigt Modelabels für faire Kleidung, die online zu beziehen sind. Köstliches Brot, gesunder Aufstrich und ein paar Kräuter – die ideale Zwischenmahlzeit.

3. Lebensmittel-Check: Wie kaufst du ein?
Mit ihrem Haushaltsbudget gehen viele Frauen erstmals zum günstigen Discounter shoppen und weil es so günstig ist, landet das ein oder andere ungesunde Produkt ebenfalls im Einkaufswagen. Gesund einzukaufen, so meinen viele, ist teurer. Doch das ist ein Trugschluss. Gesund einkaufen heißt, bewusst einkaufen. Man kauft weniger ein, tut sich und seiner Gesundheit aber mehr Gutes. Wer auf dem Land wohnt, hat beispielsweise auch die Möglichkeit, dort regionale Lebensmittel vom Bauern um die Ecke zu kaufen. Hochwertige Lebensmittel sättigen stärker und versorgen den Körper optimal mit Vitaminen, Mineralien und allem, was er braucht. Die Folge ist, dass wir weniger essen. Ganz nebenbei verliert man im Rahmen der gesunden Ernährung ein paar Pfunde. Das liegt daran, dass frisches Obst und Gemüse weniger kalorienreich, weniger fettreich und super gesund sind.

Es gibt viele Diäten, die sich genau nach diesem Prinzip richten. Ganz so streng, wie beim Clean Eating geht es bei der gesunden Ernährung aber nicht zu. Beim Clean Eating werden nur unverarbeitete frische, saisonale und möglichst lokale Lebensmittel verwendet. Der Beitrag „Gesünder essen? Drei Konzepte helfen dir dabei“ informiert ausführlich über diesen Ernährungsstil.

4. Urlaubs-Check: Wie viel C02 verursacht deine Urlaubsreise?
Es gibt Menschen, die fahren das ganze Jahr Fahrrad und fliegen dann mit einem Flugzeug um die halbe Welt, um 10 Tage unter südlicher Sonne zu entspannen. Das Problem: Mit dieser einzigen Flugreise machen sie die Menge des eingesparten CO2 eines ganzen Jahres zunichte. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus stellt einen Fußabdruck-Rechner zur Verfügung. Damit kannst du herausfinden, inwieweit dein Lebensstil die Umwelt belastet und vor allem auch, wie du deinen ökologischen Fußabdruck verkleinern kannst. In Sachen Urlaub geht es auch ganz anders. Du kannst buchstäblich fair reisen! Ökotourismus ist angesagt und das bedeutet, dass es immer mehr Anbieter auf dem Markt gibt, die diesem Trend Vorschub leisten. Es liegt an dir, den richtigen für dein Urlaubsziel zu finden.

5. Mobilität-check: Fährst du noch oder läufst du schon?
Zu Fuß zum Supermarkt, mit dem Rad zur Schule und Treppe statt Lift – es gibt zu jeder Fortbewegungsart eine natürliche Alternative. Natürlichkeit als Lebensphilosophie bedeutet, das Thema Mobilität durch die grüne Naturbrille anzusehen. Fährst du viel Auto? Dann ist hier ein Ansatzpunkt, den sich genauer zu betrachten lohnt. Oft lässt sich schon durch einige wenige Änderungen ein dickes Plus auf dem Naturkonto verbuchen. Es muss nicht immer das Auto sein, wenn es zum Einkaufen geht. Oft tut es auch ein Fahrrad mit Packtaschen. Busfahren ist nicht selten eine Alternative zum Auto und es ist durchaus möglich, gewisse Strecken grundsätzlich zu Fuß zu gehen. Je weniger du mit dem Auto unterwegs bist, desto gesünder für dich und die Umwelt. Ganz nebenbei entlastest du damit auch deine eigene Haushaltskasse und kannst dir zur Belohnung etwas Schönes gönnen.

Fazit: Einfach anfangen und sofort natürlicher leben

Die Strategie der kleinen Schritte heißt, den Lebensstil Stück für Stück zu verändern. Du muss nicht sofort alles radikal umstellen. Fang einfach mit den Dingen an, dir nicht schwerfallen, sondern sogar Spaß machen. Denke beim Kauf von Kosmetikartikeln, Kleidungsstücken und Lebensmitteln einfach ein bisschen grüner als bisher und achte auf die Dinge, für die du Geld bezahlst. So finden nach und nach immer mehr faire Produkte den Weg in dein Leben und werden es nachhaltig verändern.

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Erstellt:
28. Februar 2018, 17:00 Uhr
Aktualisiert:
28. Februar 2018, 17:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 28. Februar 2018, 17:00 Uhr

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