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Bei der Baufinanzierung bringt Eigenkapital klare Vorteile

04.12.2018

Wer Eigenkapital anspart, kann sich den Traum vom Eigenheim leichter erfüllen. Denn niedrigere Zinsen beim Immobiliendarlehen sparen Geld und ermöglichen eine schnellere Rückzahlung. Bild: djd/Dr. Klein Privatkunden/Syda Productions - stock.adobe.com

Eigenkapital muss sein, so lautet eine goldene Regel für die Baufinanzierung. Aber geht es wirklich nicht ohne? Das fragen sich viele Interessenten mit Blick auf die momentan niedrigen Kreditzinsen. Allerdings ist die Finanzierung ohne Eigenkapital deutlich teurer und dauert länger. Sinnvoll ist es daher, mindestens die Kaufnebenkosten in Höhe von zehn bis 15 Prozent des Kaufpreises in die Finanzierung einzubringen. Um die Bank zu günstigeren Zinsen zu bewegen, darf es aber gerne ein bisschen mehr sein.

Bei wenig Eigenkapital: Höhere Tilgung wählen

Spezialisten empfehlen, die eigenen Möglichkeiten beim Immobilienkauf genau zu prüfen und das Finanzierungsrisiko durch Eigenkapital zu senken. „Für eine Immobilie muss man kein Millionär sein, aber das Finanzierungskonzept muss passen“, erklärt Peter Schwickert, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Oberhausen. Hierbei spiele das Eigenkapital eine wichtige Rolle - je mehr, umso besser. Denn niedrigere Zinsen sparen bares Geld und ermöglichen, die Schulden schneller abzubezahlen. Grundsätzlich eignet sich jede Sparform dazu, Eigenkapital anzuhäufen. Zu den gängigsten Möglichkeiten gehören Aktien, Termingelder, Sparbücher, Bausparen und Fondssparpläne. Ebenso zählt ein Grundstück als Eigenkapital. Bei wenig Eigenkapital lautet der Tipp des Spezialisten, eine höhere Tilgung als die üblichen zwei Prozent zu wählen. „Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist das empfehlenswert. Als Richtwert gilt eine Anfangstilgung von drei Prozent. Das reduziert die Laufzeit des Baukredits“, so Peter Schwickert weiter.

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Erstellt:
4. Dezember 2018, 10:32 Uhr
Aktualisiert:
4. Dezember 2018, 10:32 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Dezember 2018, 10:32 Uhr

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