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TSG Tübingen sahnte ab

Beim Stadtpokal 2019 gewann die TSG in fast allen Altersklassen

Der große Gewinner des diesjährigen Tübinger Fußball-Stadtpokals war einmal mehr die TSG Tübingen.

09.01.2019

Dieses Jahr eröffneten die C-Junioren den Stadtpokal am Mittwoch, 2. Januar, in der Kreissporthalle in Derendingen. Veranstalter war dieses Jahr der TSV Hagelloch, der die ganzen Tage über eine tolle Organisation auf die Beine gestellte hatte.

Auf zwei Feldern konnte gespielt werden, was die ansonsten immer lästigen langen Pausen zwischen den Matches für die Spieler erheblich reduzierte. Gespielt wurden zehn Minuten, Favorit war die TSG Tübingen, deren Team die Bezirksklasse deutlich anführt. Die Tübinger hatten zwei Teams am Start, beide gewannen ihre Gruppen jeweils souverän. Aber auch die SGM Lustnau / Pfrondorf war eine Klasse für sich. Als die Lustnauer in der Zwischenrunde auf die TSG II traf, gab es ein 2:2-Remis. Beide Teams trafen dann im Finale wieder aufeinander - die SGM siegte klar mit 3:0. „Das war nicht unverdient“, so ein dennoch enttäuschter TSG-Trainer Michael Vollmer, „Die haben das wirklich gut gespielt.“

Besser aus Sicht der TSG machten es am nächsten Tag die D-Junioren. Da waren die TSGler gleich mit drei Teams am Start. Besonders die TSG III zeigte beeindruckende Leistungen. Da gab es Siege wie das 9:0 gegen Pfrondorf oder ein 9:1 im Viertelfinale gegen die TSG II. Ebenfalls 9:0 siegten sie im Halbfinale gegen denn SSC II. Das Finale gewannen sie dann zwar knapp aber hochverdient mit 1:0 gegen den TV Derendingen. „Die Nummerierung der Teams hatte nichts mit deren Spielstärke zu tun“, so TSG-Trainer Fredy Beck, „das war dann eher zufällig.“

Auch bei den B-Junioren lief das TSG-Team souverän durch das Turnier. Die TSG I siegte im Viertelfinale gegen Derendingen mit 4:0, im Halbfinale gegen den TSV Hirschau gar 7:0. So war dann auch das Finale mit 4:0 gegen den SSC Tübingen letztlich eine klare Sache.

Die E-Junioren meldeten zahlreich, vier Gruppen mit je fünf Teams kamen dabei zustande. Die meisten Tübinger Vereine stellten dabei gleich zwei oder mehr Mannschaften. Dabei wurde es in einem Halbfinale dramatisch: Die TSG Tübingen I kam erst im Elfmeterschießen gegen den TSV Lustnau I ins Finale. Die SSC Tübingen hingegen gewann ihr Halbfinale klar gegen den TV Derendingen: 7:3 hieß es am Ende für die Nordstädter. Das Finale ging dann an die Kleinen von der TSG, die nach zehn Minuten Spielzeit mit 2:0 siegten.

Am Freitag kamen dann die AH-Teams zu ihrem Einsatz. Es kam zu einigen hartumkämpften Matches, die auch entsprechend knapp ausgingen. Dennoch war die TSG Tübingen zu Beginn als klarer Favorit in das Turnier gegangen. Kein Wunder, spielen mit „Wolle“ Bauer ein ehemaliger Oberligaspieler und auch ansonsten etliche Asse bei den Tübingern mit. Wolle wurde dann auch mit acht Treffern Torschützenkönig, sein Team schaltete im Halbfinale den TV Derendingen aus. Im anderen Halbfinale gewann der SV Pfrondorf deutlich mit 7:0 gegen die Hirschauer, die eine lange Tradition in AH-Kicks haben. Das Finale gewann dann letztlich die TSG mit 4:1 gegen den SV Pfrondorf - der Favorit hatte sich durchgesetzt.

Bei den A-Junioren am Freitagnachmittag hatten sich bloß acht Teams gemeldet, alleine zwei jeweils von der SGM SV 03 / TV Derendingen und von der TSG. So kam es nach den Gruppen gleich zum Halbfinale. Hier schlug die TSG I die SGM knapp mit 2:1, die SGM Lustnau / Pfrondorf schlug das zweite Team der TSG klar mit 4:1. Im Finale nahm dann die TSG II knapp mit 1:0 Revanche für die Halbfinal-Niederlage ihres zweiten Teams.

„Jetzt ist die C-Jugend die einzige Mannschaft der TSG, die ihre Altersklasse nicht gewonnen hatte“, stellte C-Junioren-Coach Vollmer auf der Tribüne etwas enttäuscht fest. Aber noch stand ja die Entscheidung der Aktiven auf dem Programm. Doch auch bei den Aktiven-Kickern spielte die TSG sich souverän durch die Gruppen. Klar, könnte man sagen, die spielen auch Verbandsliga, da müssten die eigentlich alles gewinnen. Andererseits haben Hallenturniere, ähnlich wie Pokalspiele, ihre eigenen Gesetze. In den Gruppenspielen der Endrunde triumphierte in Gruppe 1 der TV Derendingen, der alle Spiele gewann, darunter auch ein 1:0 gegen die TSG Tübingen. In der anderen Gruppe thronte die SSC Tübingen ungeschlagen auf Tabellenplatz eins.

Die Finalrunde war dann doch fast ein Abbild der Ligazugehörigkeit: Verbandsligist TSG, die beiden Landesligisten SSC und SV 03 und als viertes Team dann die extrem starken Derendinger Hallenkicker. Die gewannen ihr Halbfinale dann auch gegen den SV 03 Tübingen - allerdings denkbar knapp mit 3:1 im Zehnmeter-Schießen.

Das andere Halbfinale gewann dann die TSG letztlich klar gegen den SSC Tübingen, und das in einem hochklassigen Match. Beim Spiel um Platz 3 gewannen schließlich die Ligakonkurrenten SV 03 gegen das Team vom Berg und belegten den Bronzerang. Dramatisch und hochklassig dann das Finale. Zwei Mal ging der TV Derendingen in Führung, beide Male glich die TSG zügig aus. Die Verlängerung blieb torlos, ein überglückliches Derendingen gewann schließlich das Zehnmeter-Schießen. Nicht unverdient, der TV hatte ein bärenstarkes Turnier gespielt. Werner Bauknecht

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Erstellt:
9. Januar 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
9. Januar 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Januar 2019, 01:00 Uhr

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