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Das Beste für den Hund – Futter

03.04.2019

Beim Futter für den Hund scheiden sich Geister. Die einen Hundebesitzer schwören auf das Nassfutter, während andere trockenes Futter preisen. Ganz so einfach lässt sich die Frage nach dem besseren Futter aber auch mit Fakten nicht beantworten. Denn Geschmack und Vorlieben sind individuell und das eben auch beim Hund. Zudem ist Futter nicht immer gleich Futter. Qualitätsunterschiede spielen eine sehr wichtige Rolle. Außerdem gibt es zahlreiche Hunderassen, auf die das Futter angepasst werden kann. Daher können nur Vor- und Nachteile der jeweiligen Fütterungsarten genannt werden.

Bild: Pixabay

Nassfutter

Viele Hundebesitzer schwören auf das Nassfutter. Es soll der ursprünglichen Ernährungsform der Hunde nahekommen, die ja in der Wildnis einst selbst auf der Suche nach Futter waren. Nassfutter enthält frische Zutaten, wie Fleisch und Gemüse, die gekocht werden und in Dosen unterschiedlicher Größen abgefüllt im Handel erhältlich sind. Wie bei vielen Dosen und Nassprodukten muss auch dem Nasshundefutter einiges an Konservierungsmitteln hinzugefügt werden. Ein Aspekt, der beispielsweise beim Trockenfutter wegfällt. Auch findet man in Nassfutter oft erhöhte Zuckermengen. Nicht nur die menschliche Kost ist also überzuckert. Nassfutter ist meist kein Alleinfuttermittel, anders als es viele Hundebesitzer glauben. Neben dem Nassfutter braucht es also im Grunde noch Beilagen.

Rechnet man die Gesamtkosten für die Nassfutterernährung zusammen, kommt man auf einen nicht selten hohen Betrag. Deutlich höher als bei der Trockenfutterernährung. Doch das Nassfutter schmeckt den Hunden meist wesentlich besser und ist saftiger. Der hohe Wassergehalt im Nassfutter ist zudem für Hunde sehr vorteilhaft, die eher selten die Wasserschale besuchen. Dehydration ist bei Hunden im Sommer keine Seltenheit. Nassfutter ist daher auch ein gutes Sommerfutter. Zudem lassen sich dem Nassfutter sehr einfach Medikamente untermischen, was beim Trockenfutter so nicht möglich ist. Angebrochene Dosen sollten innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Verzehr sollte das Futter aber Raumtemperatur haben. Kaltes Essen bekommt den Vierbeinern nicht so gut.

Trockenfutter

Trockenfutter klingt zunächst sehr langweilig und einfältig, ist es aber nicht. Es gibt etliche Rezepturen und Zusammensetzungen mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Ein gutes Trockenfutter ist meist so konzipiert, dass es alle wichtigen Nährstoffe enthält und einen hohen Energiegehalt vorweisen kann. Trockenes Futter kann auf Getreiden oder Kartoffeln basieren und enthält zudem Fleisch, Fisch, Gemüse oder auch Obst, sowie einige Mineralstoffe, Vitamine oder anderweitige Zusatzstoffe. Trockenfutter hat viele Vorteile. So ist das Trockenfutter sehr lange haltbar, vorausgesetzt, es wurde richtig gelagert. Denn bei falscher Lagerung kann sich Schimmel bilden oder Milben nisten sich ein. Bei trockener und kühler Lagerung können aber große Mengen problemlos gelagert werden.

Große Mengen bekommt man auch zu günstigeren Kilopreisen, was die Ernährung des Hundes günstiger gestaltet. Zudem ist Trockenfutter natürlich deutlich günstiger in der Produktion als Nassfutter, ohne auf geschmackliche und gehaltvolle Aspekte verzichten zu müssen. Dadurch, dass das Futter getrocknet und erhitzt wird, braucht es keine zusätzlichen Konservierungsstoffe und ist zudem hygienischer und erregerfrei. Durch die festere Konsistenz wird zudem die Kauaktivität des Hundes gefördert. Weniger hochwertiges Futter kann unaufgeschlossene Stärke enthalten, die bei einigen Vierbeinern zu Verdauungsproblemen führen können. Beim Kauf sollte das Hundefutter daher gut unter die Lupe genommen werden.

Fazit

Sowohl Nass- als auch Trockenfutter haben Vorteile und Nachteile. Einen guten Kompromiss findet man, wenn beide Nahrungsarten gemeinsam genutzt werden, wobei das Trockenfutter den größeren Teil ausmachen sollte. Das Nassfutter kann ergänzend eingesetzt werden, auch um eine gewisse Varietät auf den Speiseplan zu bringen. Alles in allem sollten die gesundheitlichen Aspekte abgewogen werden und der Speiseplan individuell auf den Hund angepasst werden.

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Erstellt:
3. April 2019, 08:25 Uhr
Aktualisiert:
3. April 2019, 08:25 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. April 2019, 08:25 Uhr

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