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Das Theaterhaus Hirschau bringt ein selbst zusammengestelltes Stück auf die Bühne
Das neue Theaterstück der Hirschauer Laientheatergruppe ist nicht nur charmant – wie man hier sehen kann – sondern auch lustig und anspruchsvoll. Bild: Philipp Schmidt
Manhattan in Hirschau

Das Theaterhaus Hirschau bringt ein selbst zusammengestelltes Stück auf die Bühne

Das Theaterhaus Hirschau übt aktuell das Stück „Kunst. Oder. Leben.“ ein. Der TAGBLATT ANZEIGER wurde zu einer Probe eingeladen und konnte die erste Hälfte des unterhaltsamen Fünfakters ansehen.

22.11.2017

Hirschau. Das Stück „Kunst.Oder.Leben.“ erzählt in Episoden eine in Manhattan, im Umfeld des Broadways, angesiedelte Geschichte um einen Drehbuchautor. Humorvoll und geistreich spiegelt sich das Theater selbst, indem es von Sternchen in Flauten, aufstrebenden, allerdings talentfreien Schauspielern, erfolgreichen Schönlingen und einem mafiösen Umfeld, welches das Stück im Stück finanziert, erzählt. Die Probe findet in einem Privathaus statt. Es wird viel gelacht, zugleich jedoch konzentriert gearbeitet.

TAGBLATT ANZEIGER: Was sollte Theater leisten?

Theatergruppe: Wir wollen primär unterhalten. Theater macht ein Angebot, von dem jeder Zuschauer mitnehmen kann, was er mag. Und natürlich sollte es in eine andere Welt abseits des Alltags entführen.

Was zeichnet „Kunst. Oder. Leben.“ aus?

Es geht um Charakterentwicklung, die Macht des Geldes, moralische Wege und Abwege und um die Frage ‚Was ist Kunst?‘.

Ihr habt ein Raumproblem?

Leider ja. Das hier ist lediglich eine Notlösung. Seit wir das alte Schulhaus aufgrund von strikteren Feuerschutzbestimmungen nicht mehr nutzen dürfen, sind wir auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten in Hirschau. Wir hoffen darauf, dass sich eine Privatperson mit geeignetem Raum findet und auf eine Mitfinanzierung der Stadt.

Konstanze Schäfer-Türk: Man muss schon sagen, dass das Ganze bisher etwas schofel abgelaufen ist. Wir haben etliche Anträge an die Stadt gestellt, haben auch angeboten, uns zu beteiligen. Anfangs hieß es, es ginge nur um eine fehlende Feuertreppe. Als dann alles für Modernisierungsmaßnahmen in die Wege geleitet worden war, hieß es plötzlich, das eigentliche Problem sei der Denkmalschutz.

Konstanze, Du bist die Regisseurin …

Offiziell. (lacht)

Eigentlich führen wir alle gemeinsam Regie. Jeder bringt sich ein.

Wie kam es zur Auswahl des aktuellen Stücks?

Es gab eine lange Findungsphase. Eine Vorliebe von uns ist Shakespeare, eine andere Woody Allen, von dem wir schon zwei Stücke gespielt haben. Außerdem erinnerten wir uns an ein altes Stück, „Nackte Tatsachen“, von Michael Frayn. Schließlich merkten wir, dass kein Stück so richtig auf uns passt, haben Verschiedenes zusammengeschrieben und damit quasi eine auf uns zugeschnittene Collage entwickelt.

Wie bist Du zum Theaterhaus Hirschau gekommen?

Ich bin seit 13 Jahren mit Feuereifer dabei. Als Gymnasiallehrerin leite ich jährlich ein, bis zwei Theater-AGs. Für mich ist es reizvoll, hier die andere Seite kennenzulernen, voll im Geschehen zu sein, auch als Darsteller.

Humor spielt für Euch ganz offensichtlich eine wichtige Rolle.

Theatergruppe: Definitiv, wir lachen gern. Beim gemeinsamen Einstudieren, aber auch bei der Stückauswahl achten wir auf humorvolle Vorlagen. Wir haben immer mal wieder Versuche unternommen, ganz dramatische, tragische Stücke auszusuchen, gelangten aber stets wieder zu der Einsicht, dass das nicht zu uns passt.

Was erwartet das Publikum bei „Kunst. Oder. Leben.“?

Ein Stück, das Spaß macht. Eines, das zugleich lustig und anspruchsvoll ist.

Interview: Philipp Schmidt

Die Premiere findet am kommenden Samstag, 25. November, im Hirschauer Rittweg 11 statt.

Weitere Aufführungen am:

26. November, 3. , 12., 13. und

14. Dezember, 19. Januar 2018.

Jeweils um 20 Uhr.

Der Eintritt kostet 10 Euro.

Kartenvorverkauf: Spitzbergapotheke Hirschau

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22.11.2017, 01:00 Uhr
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