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Von Woche zu Woche

Das Tübinger Freibad bleibt bis auf weiteres geöffnet

Im Tübinger Hallenbad Nord sind bei den üblichen Instandhaltungsarbeiten im Sommer ungeahnte statische Probleme aufgetaucht. Deswegen bleibt das Bad bis Jahresende geschlossen.

04.10.2018

Viel Platz im Freibad für hartgesottene Schwimmer. Archivbild: Faden

Tübingen. Dafür versuchen die Stadtwerke Tübingen – die Betreiber der Tübinger Bäder – so lange wie möglich das Freibad offen zu halten. Bisher hilft ihnen das gute Wetter dabei. In der vergangenen Woche zum Beispiel konnten so noch gut 4000 Schwimmer/innen das Freibad besuchen, im Schnitt 570 pro Tag. Am meisten Besucher, nämlich 847, waren am vergangenen Donnerstag da. Bis zum kommenden Sonntag ist das Freibad ganz sicher noch geöffnet.

Über jede weitere Woche wird jeweils in der Mitte der Vorwoche entschieden. „Wir schauen, wie die Großwetterlage aussieht, wie stark die Temperaturen nachts sinken und wie sich die Wassertemperaturen entwickeln“, erklärt Johannes Fritsche, Pressesprecher der Tübinger Stadtwerke, und fügt hinzu: „Wir kommunizieren erst wieder, wenn wir das Freibad schließen. Solange kann man davon ausgehen, dass es offen ist.“

Das Hallenbad Nord kann seinen Betrieb voraussichtlich gegen Ende des Jahres wieder aufnehmen – vorausgesetzt, die jetzt nötigen Instandsetzungsarbeiten verlaufen optimal. Während der Revision in der Sommerpause hatten Fachgutachter den Stadtwerken überraschend empfohlen, tragende Bauteilen genauer zu untersuchen. Nachdem nun ein Bauingenieurbüro und ein Statiker ihre Prüfungen und Berechnungen abgeschlossen haben, steht fest: Um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten sind in einem ersten Schritt Sofortmaßnahmen im Deckenbereich nötig. Die Stadtwerke hoffen, das Hallenbad dann noch in diesem Jahr wieder öffnen zu können.

Ein zweiter Sanierungsabschnitt wird im Sommer 2019 durchgeführt. „Den Ausfall des Hallenbades bedauern wir sehr. Allerdings sind wir auch froh, dass unsere regelmäßig beauftragten Prüfungen jetzt die Schäden in diesem frühen Stadium entdeckt haben. Auf diese Weise können wir die Instandsetzung in überschaubarer Zeit realisieren“, sagt Geschäftsführer Ortwin Wiebecke. Angelika Brieschke

Inhaber von Bäder-Jahreskarten können die Gültigkeit ihrer Karte um die Anzahl der Schließtage bei den Stadtwerken verlängern lassen.

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Erstellt:
4. Oktober 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
4. Oktober 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Oktober 2018, 01:00 Uhr

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