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Der Lauftreff Hirschau mit Traumstrecken
Spitzberg-Renner

Der Lauftreff Hirschau mit Traumstrecken

Als weiteren Lauftreff der Region wird diesmal der Lauftreff des TSVs Hirschau vorgestellt. Mit Winfried „Winne“ Laube steht ein leidenschaftlicher Läufer an dessen Spitze. Er kennt jeden Stein in Rammert und Schönbuch.

07.03.2018

Der Slogan stimmt ganz einfach bei dem TSV: Hirschau läuft. Natürlich haben die Hirschauer mittlerweile viele weitere Abteilungen, die zu ihrem TSV gehören. Nicht nur das Aushängeschild Fußball, sondern auch Tischtennis, Volleyball, Basketball oder Freizeitsport.

Und dann gibt es noch den Lauftreff. Schaut man sich die Vorstände Stefan Fauser, Gerold Renner oder Hans-Peter Fauser an, stellt man fest: Alle rennen sie mit beim Lauftreff. Und zwei von ihnen, Renner und Hansi Fauser, geben auch bei Wettkämpfen immer wieder ihre Visitenkarten ab.

Richtig bekannt wurden die Läuferinnen und Läufer des TSV erst durch den legendären Spitzberglauf. Dieses Jahr, ausnahmsweise am vorletzten Sonntag im September, gibt es sogar ein Jubiläum zu feiern: Es ist der 25. Spitzberglauf insgesamt. Aber die meisten Teilnehmer am Lauftreff in Hirschau werden an dem Tag gar nicht auf die Piste gehen. Denn sie müssen den Lauf organisieren und sich um Strecke, Organisation, Startnummernausgabe, Ergebnislisten und nicht zuletzt ums leibliche Wohl nach dem Lauf kümmern. Dabei kennen gerade sie die Strecke den Spitzberg hinauf und nach 13,1 Kilometer wieder hinunter wie kaum jemand anderes. Denn der Spitzberg gehört zu ihrem bevorzugt beackerten Läufergebiet. Logisch, schließlich liegt der giftige Buckel doch genau vor ihrer Haustür.

Der Lauftreff besteht aus einer Lauf- und einer Walkinggruppe und ist auch offen für Gastläufer. Der Treffpunkt ist stets am Parkplatz an der Grundschule in Hirschau. Von da aus geht es dann auf die Hatz auf Wegen um die Wurmlinger Kapelle herum und über reizvolle Weinberg-, Wald- und Wiesenwege.

Die Hirschauer kennen auch im Winter keine Gnade: Selbst bei Dunkelheit wird dienstags ab 17 Uhr etwa eine Stunde auf asphaltierten Strecken gehirscht – mit Stirnlampen. An Samstagen treffen sich die Sportler um 15.30 Uhr für einen Ein-Stunden-Lauf und am Sonntagmorgen geht es dann auf den sogenannten „Long Jog“, also den langen Lauf. Anstrengend kann das sein, weil Winne bei seiner Routenvorgabe kaum mal eine Steigung auslässt. Aber: Er bietet immer Alternativen an, so dass es auch für weniger geübte Läufer einfacher zu bewältigende Strecken gibt. Die Routenbeschreibungen für den Lauf verschickt er immer rechtzeitig per Mail. „Am Sonntag geht’s vom Rammerttrauf, den Neckar längs zom Spitzberg ’nauf“, heißt es da dann zum Beispiel.

Natürlich sind immer geübte Läufer und Läuferinnen als Guides, also als Führer zur Stelle. „Verloren geht uns keiner“, meint Winne dazu lachend.

Beim Sommertraining ab 6. April wird dann statt am Samstag am Freitag zur gleichen Uhrzeit gelaufen und der Sonntagslauf beginnt bereits um acht Uhr. Mittlerweile hat der Lauftreff Hirschau auch einen exzellenten Ruf beim Thema Marathonvorbereitung. Seit Jahren gucken sich die Hirschauer einen Marathon aus, und den besuchen und laufen sie dann. „Wir gucken immer, dass wir einen finden, der gerade ein Jubiläum hat“, sagt Laube. Das kann Stockholm sein, aber auch der Madrid-Marathon. Dann startet die Vorbereitung ein Vierteljahr vorher, die langen Läufe werden sonntags gelaufen. Dazu kooperieren die Hirschauer auch mit andern Lauftreffs wie mit dem des Post SV Tübingen beispielsweise.

Wunderbar familiär ist auch der Silvesterlauf am 31. Dezember oder der Weiler-Burg-Lauf. Am Ende steht immer eine kleine Sause mit Köstlichkeiten und Getränken. Im Herbst wird gerne auch mal in die Besenwirtschaft in Hirschau eingekehrt. „Wer läuft, soll auch genießen“, ist Winnes Motto.

Die Mitglieder des Lauftreffs sind übrigens auch bei Wettkämpfen in der Region ein ums andere Mal vorne mit dabei. Sebastian Groteloh oder Karin Hormann gewinnen da auch immer mal wieder in ihrer Altersklasse.Werner Bauknecht

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07.03.2018, 01:00 Uhr
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