Studiengänge für die Zukunft

Der richtige Umgang mit Holz und Wasser will gelernt sein

Die Corona-Krise ist die Chance für einen Neuanfang zur Umgestaltung der Wirtschafts- und Sozialsysteme. Dafür werden Fachkräfte benötigt die sich mit der nachhaltigen Bewirtschaftung von natürlichen Ressourcen befassen und dabei neue Wege gehen.

05.08.2020

Untersuchung von Makrozoobenthos zur Gewässergütebestimmung. Bild: HFR

Der Bachelor-Studiengang Ressourcenmanagement Wasser an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg beschäftigt sich mit der Frage: Wie können wir die Ressource Wasser effizient und umwelt- und sozialverträglich bewirtschaften ohne negative Auswirkungen auf die Natur und Schäden für nachfolgende Generationen zu verursachen. Dabei werden im Laufe des Studiums sowohl natur-, als auch gesellschaftswissenschaftliche und technische Aspekte des nachhaltigen Wassermanagements beleuchtet und miteinander verknüpft.

Was die Hochschule in Rottenburg dabei auszeichnet, ist die Praxisorientierung der Studiengänge und ein interdisziplinärer Ansatz in der Lehre. Sie vermittelt Wissen nicht nur an Tafel und Leinwand, sondern in Form von zahlreichen Exkursionen, Lehrfahrten, Geländeübungen und spannenden Projektarbeiten. Im studienintegrierten Praxissemester knüpfen die Studierenden darüber hinaus bereits Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern und bauen ein Netzwerk in der Wasserwirtschaft auf.

Holz und Holzwirtschaft

Der Bachelorstudiengang Holzwirtschaft betrachtet Holz als zukunftsorientierten und krisensicheren Rohstoff. Ungeachtet der Corona-Krise kennt die Holzwirtschaft keinen Stillstand, vielmehr fokussiert sie weiter eine ressourceneffiziente, ökologische und ökonomische Verwendung des Rohstoffes Holz. Der moderne Holzbau beispielsweise bietet eine klimaschonende und ressourceneffiziente Alternative zu den konventionellen Angeboten. Der Holzbau erlebt momentan einen ungebrochenen Boom. Darüber hinaus arbeitet die Holzwirtschaft an der Entwicklung von innovativen Holzprodukten, die neben den bewährten langfristig als CO2-Speicher dienen.

Fest steht, dass der Roh- und Werkstoff Holz einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der aktuellen sowie zukünftigen global-gesellschaftspolitischen Herausforderungen leistet. Es gilt angesichts der damit verbundenen Entwicklungen, die Planungs-, Steuerungs-, und Produktionsbereiche sämtlicher Wertschöpfungsstufen der Holzwirtschaft weiter zu digitalisieren, die Holzwirtschaft in ihren Aufgaben und Chancen weiter zu gestalten.

Die Erfahrung der aktuellen Krise ist nicht nur Anstoß für einen notwendigen gesellschaftlichen Wandel, sondern zugleich für eine Weiterentwicklung sämtlicher Wertschöpfungsstufen der Holzwirtschaft hierzulande wie weltweit. Daraus ergibt sich für alle aktuellen wie zukünftigen Verantwortlichen in der Holzwirtschaft neben dem abwechslungsreichen Tagesgeschäft umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf. TA

Mehr Informationen gibt es online unter hs-rottenburg.de

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Erstellt:
5. August 2020, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
5. August 2020, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. August 2020, 01:00 Uhr

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