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Tigers Niederlage

Die Basketballer kommen nicht vom Fleck

Immer dann, wenn man glaubt, es geht aufwärts mit den Tübinger Tigers, kommt zeitgenau der Rückschlag. Dieses Mal gingen sie in Nürnberg ziemlich deutlich baden.

09.01.2019

Man muss es so deutlich sagen: Abgesehen von Enosch Wolf erreichte kein einziger Tigers-Akteur beim Spiel gegen die Nürnberg Falcons Normalform. Vor allem tauchten während des Matches wieder die Fehler auf, die man glaubte, hinter sich gelassen zu haben. Und ein weiterer kam noch dazu - denn bisher hatte immer wieder die Defensive Aussetzer, dieses Mal versagte auch die Offensive. Abgesehen von Wolf. Der schaffte, was für ein Wunder bei dieser Gesamtleistung des Teams, mit 26 Punkten sogar eine Karrierebestleistung.

Eine Zahl zu dem Einbruch lässt den Beobachter und Fan erschrecken: Bei den Dreierwürfen kam gerade mal ein erfolgreicher Treffer auf sage und schreibe 18 Versuche (das entspricht sechs Prozent).

Gut, dass der neue Mann Brian Harper noch nicht die dominierende Rolle spielen kann, die man zukünftig von ihm erwartet, kann man verstehen - ihm fehlt die Spielpraxis und er muss die Mannschaft noch besser kennenlernen. Dass aber ein Spieler wie Nemanja Nadjfeji noch fast jedes Mal durch viel zu frühe und zu viele Fouls auffällt, sollte endlich mal abgestellt werden. Aber auch im Rebound verfielen die Tübinger in ihre alten Fehler. Die Zahlen sagen alles: Während die Nürnberger 46 Bälle holten, gelang das den Tübingern gerade 29 Mal.

Dabei sind die Nürnberger keine Macht in der Liga, also kein Team, gegen das man deutlich mit 55:73 verlieren sollte. Die Franken bewegen sich in den gleichen Tabellenregionen wie die Tigers. Wäre denen ein Sieg gelungen, hätten sie auf einen Schlag vier Plätze gut gemacht, lägen zwei Punkte hinter Platz sechs der Trierer oder Karlsruher. Nach dem Desaster am Wochenende muss sich der Trainer etwas gegen Rostock einfallen lassen. Werner Bauknecht

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Erstellt:
9. Januar 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
9. Januar 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Januar 2019, 01:00 Uhr

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