Die Folgen des Burnout-Syndroms und was Betroffene dagegen tun können

In unserer modernen Gesellschaft nimmt Arbeit eine wichtige Rolle ein. Die Leistung steht im Vordergrund. Wer nicht effizient ist, kann auf dem Arbeitsmarkt nicht bestehen. Das ist logischerweise ein gewisser Druck und nicht alle Menschen können mit ihm umgehen. Nicht selten resultiert das in psychischen Erkrankungen.

27.05.2020

Burnout führt zu vielfältigen Symptomen. Man(n) sollte frühzeitig dagegen vorgehen. Bild: Pixabay

Unter anderem die Zahl der Burnout-Fälle ist in den letzten Jahr stark angestiegen. Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an dem Burnout-Syndrom und müssen mit dessen Folgen leben. Doch was sind eigentlich die Folgen von Burnout und was können Betroffene gegen die Auswirkungen tun? Zwei berechtigte Fragen, die wir Ihnen gerne beantworten.

Körperliche Folgen

Obwohl es sich beim Burnout-Syndrom um eine psychische Erkrankungen handelt, kann sie zahlreiche körperliche Beschwerden verursachen. Betroffene leiden in der Regel an Energiemangel und chronischer Müdigkeit. Sie können sich kaum dazu motivieren, aufzustehen und etwas zu tun. Des Weiteren treten psychosomatische Symptome auf. Viele Menschen mit Burnout beklagen, dass sie Magen-Darm-Beschwerden und Rückenschmerzen haben. Sogar sexuelle Probleme wie beispielsweise Potenzstörungen können auftreten. Einige der körperlichen Beschwerden lassen sich mit einfachen Mitteln angehen. Um gegen die Erschöpfung vorzugehen und wieder Motivation zu gewinnen, kann Sport helfen. Bei Potenzproblemen empfiehlt sich hingegen die Einnahme von Tadalafil Cialis Generika. Das Mittel kann nämlich auch bei psychisch bedingten Potenzstörungen helfen.

Psychische Folgen

Das Burnout-Syndrom ist eine Erkrankung, die mit verschiedenen psychischen Beschwerden einhergeht. Wie sich diese äußern, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Es gibt jedoch einige Symptome, die bei den meisten Fällen auftreten. Häufig kommt es beispielsweise zu einer negativen Einstellung zur eigenen Person und dem Leben selbst. Das ist selbsterklärend gefährlich, da das in einer Depression münden kann. Depressionen gelten inzwischen als Volkskrankheit und hängen nicht selten mit Burnout zusammen. Viele Betroffene leiden auch an einem Nachlassen der kognitiven Leistungsfähigkeit. Sie können sich nur noch schwer an Dinge erinnern oder sich länger konzentrieren. Der beste Weg, um psychische Beschwerden anzugehen, ist eine Therapie. Ein Psychologe kann dabei helfen, die Krankheit besser zu verstehen und an den richtigen Stellen anzusetzen. Ein Psychiater hingegen kann einen mit Medikamenten wie Antidepressive unterstützen.

Soziale Folgen

Ein großes Problem an Burnout ist, dass es oft soziale Folgen mit sich bringt. Das wiederum kann in einer Art Teufelskreis resultieren, da unser soziales Leben ein wichtiger Faktor für unser allgemeines Wohlbefinden ist. Sollte es diesbezüglich Probleme geben, zieht uns das nur runter, was die Symptome der Erkrankung verstärken kann. Eine häufige Folge des Burnout-Syndroms ist der soziale Rückzug. Viele Betroffene wollen gar nicht mehr mit anderen Menschen zu tun haben. Sie isolieren sich sowohl beruflich als auch privat. Der Grund dafür ist, dass andere Menschen als Belastung empfunden werden. Betroffene begegnen ihnen daher mit Verständnislosigkeit. Burnout führt daher oft zu familiären und Eheproblemen. Manchmal kommt es sogar zu Scheidungen. Betroffene sollten daher versuchen, gegen das Bedürfnis der Isolation anzukämpfen. Am besten treffen sie weiterhin Familienmitglieder und Freunde. Hin und wieder reicht der Austausch mit den richtigen Menschen aus, um sich zumindest ein Stück weit besser zu fühlen.

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Erstellt:
27. Mai 2020, 11:51 Uhr
Aktualisiert:
27. Mai 2020, 11:51 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Mai 2020, 11:51 Uhr

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