Nikolauslauf-Test

Die Generalprobe unter Corona klappte bestens

Trotz der aktuellen Pandemie-Lage entschieden sich die Organisatoren vom Post-SV Tübingen für eine Durchführung des Nikolauslaufs, allerdings unter verschärften Corona-Regeln.

17.11.2021

Die Probeläufer beim Anstieg am Bettelweg beim Heuberger Tor. Bild: Fabian Knisel

Die Teilnehmenden durften erst nach einem Check-in das Sportgelände betreten und am Probelauf teilnehmen. Nachdem an den Check-in-Stationen die 3G-Nachweise (auch per CovPass-Check-App) überprüft wurden, erhielten die Teilnehmenden das offizielle Eventarmband.

Einige Läufer waren schon um kurz nach 9 Uhr da, sodass es beim Check-in zu keinen größeren Wartezeiten kam. Die Organisatoren nutzen diese Veranstaltung auch als Generalprobe für den Hauptlauf in drei Wochen, bei dem ein ähnliches Check-in-Verfahren eingesetzt werden soll. Allerdings wird das eine Veranstaltung unter „1 G“-Bedingungen sein. Dass das kein Hindernis sein muss für Läufer, zeigen die Anmeldezahlen, die sich in demselben Bereich bewegen wie in den Zeiten vor Corona.

Über 350 Läuferinnen und Läufer trafen sich am Sonntagmorgen bei herbstlich milden Temperaturen beim Stadion Holderfeld am Ende der Waldhäuserstraße. In früheren Zeiten kamen da gut und gerne auch mal 800 Teilnehmer/innen und mehr, um den itdesign-Nikolauslauf beim traditionellen Probelauf auf der Originalstrecke zu üben. Der Startschuss erfolgt kurz nach 10 Uhr auf dem Sportplatz – pandemiebedingt mussten auf den ersten Metern bis zum Rittweg Masken getragen werden. Ehrenvorsitzender Wolfgang Amann schickte das vorsortierte Läuferfeld auf die 21,1 Kilometer. Erstmals wurde auch die neue Streckenvariante, vorbei an der Waldorfschule, gelaufen.

In den Gruppen herrschte eine gute Stimmung. Zugläufer vom Post-SV und der LAV begleiteten Läufer mit Zielzeiten von 1:30 bis 2:30 Stunden. Es waren auch wieder einige ambitionierte, schnelle Läufer dabei. Das waren dann die Top-Läufer der LAV Stadtwerke Tübingen, die den Lauf gerne für einen zügigen Long-Jog nutzen. Bei der schnellsten Gruppe waren dann Läufer wie der deutsche Marathon-Vizemeister Tony Tomsich dabei.

Im Ziel gab es Brühe und Brezeln der Bäckerei Gehr. Die zwei radelnden und zwei weitere stationäre Ärzte vermeldeten keine größeren Zwischenfälle. Der Hauptlauf kann kommen. Werner Bauknecht

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Erstellt:
17. November 2021, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
17. November 2021, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. November 2021, 01:00 Uhr

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