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Unfallbilanz 2019 ist veröffentlicht

Die Zahl der Verkehrstoten ist auf ein Rekord-Tief gesunken

Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ist für das Jahr 2019 die Zahl der Unfälle mit Personenschaden sowie die der Verunglückten deutlich zurückgegangen. Die Anzahl der Verkehrstoten sei gegenüber dem Vorjahr um etwa 6 Prozent auf etwa 3080 zu veranschlagen.

05.02.2020

2019 starben weniger Verkehrsteilnehmer als je zuvor. Bild: m.mphoto / stock.adobe.com

Besonders positiv ist die Entwicklung bei Kindern bis unter 15 Jahren – hier sei mit einem beträchtlichen Rückgang um fast 20 Getötete auf das Niveau von 2017 zu rechnen. Bei den jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) wird 2019 mit etwa 350 Getöteten der niedrigste jemals erzielte Wert für diese Altersgruppe erreicht.


550 tote Motorradfahrer

Auch bei den Fußgängern setzt sich der kontinuierliche Positivtrend fort. Mit einem Rückgang um mehr als zehn Getöteten (2018: 458 Getötete). Nach Anstiegen in den vergangenen beiden Jahren gibt es deutliche Rückgänge bei den Motorrädern um rund 10 Prozent auf annähernd 550 Getötete und bei den Güterkraftfahrzeugen um circa 11 Prozent. Insgesamt hat sich die Anzahl der getöteten Kraftfahrzeugnutzer um etwa sechs Prozent (100 Getötete) reduziert.


In allen Ortslagen

weniger Verkehrstote

Die Zahl der Getöteten ist in allen Ortslagen rückläufig: Auf Landstraßen gibt es mehr als 100 Getötete weniger und auf Autobahnen reduziert sich die Zahl um rund 16 Prozent auf etwa 350 Unfalltote. Innerorts wird ein leichter Rückgang um etwa 20 Getötete erwartet.


350 Unfalltote

auf Autobahnen

Bei der Zahl der Unfälle mit Personenschaden wird im Vergleich zum Vorjahr ein klarer Rückgang um 2,5 Prozent auf etwa 301 000 Unfälle erwartet. Die Anzahl der bei diesen Unfällen verletzten und getöteten Personen wird dabei um etwa 11 000 Personen zurückgehen (2018: 399 293). Obwohl die Gesamtfahrleistung 2019 um etwa 0,8 Prozent auf 757 Milliarden Fahrzeugkilometer stieg, sei das Risiko, im Straßenverkehr getötet zu werden, geringer geworden. Weniger als 4,1 Getötete kommen demnach auf eine Milliarde Fahrzeugkilometer. Die BASt bringt zum Ende jedes Jahres eine Prognose der Unfallzahlen des noch laufenden Jahres heraus, um so frühzeitig über die Entwicklung der Verkehrssicherheit Bilanz ziehen zu können. Zu diesem Zeitpunkt liegen die Daten lediglich für die ersten acht oder neun Monate vor. Die Zahlen der vergangenen drei oder vier Monate werden daher mittels Zeitreihenmodellen prognostiziert, bei denen auch meteorologische Variablen berücksichtigt werden, um dem Einfluss der Witterungsverhältnisse auf die Unfallhäufigkeit Rechnung zu tragen. TA

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Erstellt:
5. Februar 2020, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
5. Februar 2020, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2020, 01:00 Uhr

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