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Balkan in der Region

Ein Reutlinger Folklore-Verein tanzt den Vlasko

Jeden Sonntag treffen sich Familien in Reutlingen, um gemeinsam eine Vielfalt von Tänzen aus dem Balkan zu erlernen. Dafür sorgt ein erfahrener Tanzlehrer.

06.06.2018

Der K.U.D. Duga ist ein Verein, in dem viele Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien mitwirken. 2011 wurde der Reutlinger Verein gegründet. Die Mission dieses Vereines ist es, die balkanische Kultur im Raum Stuttgart am Leben zu erhalten. Eine beliebte Art, im Verein mitzuwirken, ist die Folklore.

Mit viel Spaß lernt man in diesem Verein schnelle, langsame und zum Teil auch komplexe Tänze und Schrittkombinationen. In vielen Kursen stellt der Trainer eine Choreographie zusammen, die von der Gruppe beispielsweise auf Kulturevents oder Festen aufgeführt wird. Die Tanzgruppe, die sich aus Kindern und ihren Eltern zusammen setzt, trifft sich sonntags in einer gemieteten Halle in Rappertshofen. Weshalb sie auch oft Zuschauer aus dem dortigen Behindertenzentrum empfängt, welche sich dann mit einem kleinen Applaus bedanken. Die Gruppe wechselt dann auch gerne ein paar Worte mit den Zuschauern.

Der Kurs am Sonntag ist in zwei Gruppen aufgeteilt. In der einen Gruppe trainieren die Anfänger, welche noch nicht alle Grundschritte und Grundtänze beherrschen. In der zweiten Gruppe begegnen sich die Fortgeschrittenen. Während das Training in der ersten Gruppe etwas gemächlicher zugeht, wird von der zweiten Gruppe mehr Leistung und Ausdauer abverlangt.

Die Jugendlichen im Verein sind mit Begeisterung dabei und wollen mehr über die Folklore aus dem Balkan lernen. Und ihre Eltern werden durch die Folklore an ihre eigene Kindheit erinnert. Der Trainer berichtet, dass jeder im Verein den sogenannten „Vlasko“ beherrschen sollte. Der „Vlasko“ ist ein Tanz aus Serbien, welcher aus einer Reihenfolge von Scherenschritten und weiteren kleineren Schritten bestehe.

Nachwuchsprobleme hat der Reutlinger Verein offensichtlich nicht. Denn auch schon Kinder im Altern zwischen fünf und acht Jahren interessieren sich für die Folklore. Trotzdem ist jeder willkommen, der die Kultur des Balkans kennenlernen will. Mateo Pejic, Schülerpraktikant

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Erstellt:
6. Juni 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
6. Juni 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Juni 2018, 01:00 Uhr

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