Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Riesenblamage für die Tigers

Gegen den Tabellenführer Chemnitz Rekordniederlage

Bereits 641 Bälle setzten die Gegner den Tübinger Basketballern in den Korb. So viele, wie keinem anderen Team in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A.

07.11.2018

Am vergangenen Wochenende waren es dann 104 Eier, die man den Tübingern ins Nest legte. Mit 104:68 verloren sie in Chemnitz und fast kein Spieler erreichte Normalform. Der beste Werfer, Bozo Djurasovic, erzielte gerade mal 12 Körbe, ebenso viel wie Reed Timmer. Dabei hatten die Tigers noch mit 6:4 geführt, ehe das Chaos über sie hereinbrach. Dem 18:3-Lauf der Chemnitzer, immerhin ungeschlagener Tabellenführer, hatten die Tigers nichts entgegenzusetzen. So stand es dann 29:15 nach dem ersten Drittel. Vor allem das Sorgenkind Abwehr war wieder einmal außer Rand und Band. So setzte sich Elliot (Chemnitz) gleich gegen drei Tübinger durch und war mit einem Korbleger erfolgreich.

Da wundert man sich nicht, dass die Tigers im Schnitt mit 91,6 Punkten die löchrigste Abwehr in der 2. Basketball-Bundesliga haben. Allerdings: Das Abwehrproblem ist seit dem ersten Spieltag bekannt – geändert hat sich daran nicht viel.

Trainer Aleksandar Nadjfeji ist nach wie vor von der Qualität seines Kaders überzeugt. Er sieht das Problem eher im mentalen Bereich. „Die Spieler müssen an die Dinge glauben, an denen wir arbeiten“, sagt er. Doch Glaube allein erzielt weder Körbe noch kann er sie verhindern.

Am kommenden Wochenende jedenfalls kommt es beinhart für die Tübinger Tigers mit gleich zwei Spielen: ein Heimspiel gegen Phoenix Hagen am Freitag und am Sonntag gegen und in Trier.Werner Bauknecht

Zum Artikel

Erstellt:
7. November 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
7. November 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. November 2018, 01:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.