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Derby an Nehren

Knapp und nach großem Kampf siegt Nehren

Das ist für den lokalen Sport natürlich das Salz in der Suppe: Die Derbys, die die Zuschauer mobilisieren und die Sportler zu Höchstleistungen bringen. So wie jetzt in Ofterdingen.

13.03.2019

Immerhin mit der Empfehlung eines starken 0:0-Unentschieden in Holzhausen trat der TSV Ofterdingen zum Lokalderby an. Diese Favoritenrolle, die sich daraus ergab, sah der Ofterdinger Trainer Jörg Junger gar nicht gern. Und vielleicht hatte das auch etwas damit zu tun, dass die Platzherren gegen den Nachbarn aus Nehren schon früh mit 0:2 hinten lagen. Denn in der ersten Viertelstunde ging bei den Ofterdingern gar nichts zusammen, Fehlpässe noch und nöcher und kein geordneter Spielaufbau.

Und ein 0:2-Rückstand. Maximilian sorgte für das 1:0, als er aus 20 Metern abzog und Torhüter Leon Beuter überraschte – Coach Junger hielt den Ball für haltbar. Beim 0:2 gegen die Ofterdinger half der Wind nach. Ein Freistoß von Pedro Keppler zwirbelte durch die Luft, Beuter konnte nur abklatschen und Marius Ulmer staubte ab. Das war es in der ersten Hälfte. Außer, dass der Wind das Match stark beeinträchtigte und es ziemlich zerfahren werden ließ. Die zweite Hälfte brachte dann eine größere Zahl an Chancen für beide Seiten. Das begann mit einer Doppelchance für Nehren, doch bereits im Gegenzug machte Dennis Pascolo das 1:2 für die Ofterdinger.

Das war auch der Auftakt für etliche klare Chancen für die Hausherren – allesamt vergeben. In der 75. Minute musste der Nehrener Ott auch noch vom Platz. Alle Ofterdinger Zuschauer hofften auf einen finalen Sturmlauf – der allerdings ausblieb. Eine Chance gab es noch, aber dann war Schluss. Damit steht Ofterdingen erstmals in der Saison auf einem Abstiegsplatz, während die Nehrener an den Nachbarn tabellarisch vorbeizogen. Der SV 03 dagegen versäumte es, näher an die Spitzengruppe der Landesliga 3 heranzurücken. Es gelang ihm nicht, eine zweimalige Führung gegen Ahldorf-Mühlen nach Hause zu bringen. Am Ende stand es 2:2 in Tübingen. Fasst man die Analyse von Trainer Andreas Beyerle kurz nach dem Match zusammen, dann haben die Spieler vom SV 03 alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. „Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen, haben den Gegner zu spät angelaufen, sind nicht eingerückt und es gab zu viele Fehlpässe“, so Beyerle.

So holte der Vorletzte tatsächlich einen Punkt beim Viertplatzierten. Für den SV war es eine große Möglichkeit, noch mal oben anzugreifen. Mit solchen Spielen allerdings vergibt man sich diese Chance. Man muss aber auch darauf hinweisen, dass den Tübingern verletzungsbedingt einige Stammkräfte wie Marc Poerschke nicht zur Verfügung standen.Werner Bauknecht

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Erstellt:
13. März 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
13. März 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 01:00 Uhr

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