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Max Besuschkow wollte schon in der D-Jugend Profi werden
Max Besuschkow ist inzwischen bei Eintracht Frankfurt. Bild: Ulmer
Träume, die wahr werden

Max Besuschkow wollte schon in der D-Jugend Profi werden

Das TAGBLATT besuchte Max Besuschkow bereits vor acht Jahren, als er D-Jugendlicher in Rottenburg war.

20.12.2017

Eigentlich spielte Max schon damals in der D1-Jugend beim VfB Stuttgart. Dennoch wurde er nach München zum FC Bayern eingeladen. Dort fand eine Talentsichtung statt. Nachmittags konnten die Jungen und Mädchen das Bundesligaspiel gegen Wolfsburg anschauen. „Wir konnten auf dem Trainingsgelände nur mit den Spielern reden, die nicht zum Einsatz kamen“, erzählte Max dann.

Max, der Schüler auf dem Eugen-Bolz-Gymnasium war, spielte beim VfB vorwiegend im offensiven, manchmal auch im defensiven Mittelfeld. „Mit der Nummer 10 auf dem Rücken“, sagte er stolz. Und wie war das mit dem Training? Das fand doch in Stuttgart statt. „Da sind dann die Eltern gefragt“, erklärte Max. Drei mal in der Woche hatten die Jungs Training, dazu noch einmal reines Technik- oder Athletiktraining. „Was soll man machen“, sagte Vater Alexander Besuschkow und zuckte mit den Schultern, „man tut das ja fürs eigene Kind. Und wenn man mal gar keine Zeit, dann springt halt der Opa ein.“ Mit der Schule ließ sich das ganz gut vereinbaren, weil die Lehrer und die Schulleitung auf dem Gymnasium viel Verständnis hatten für Max' besondere Situation. Und auch die Trainer beim VfB leg(t)en Wert auf eine ordentliche Schulausbildung bei ihren Schützlingen.

Aber kommt man als VfB-Spieler und VfB-Fan nicht in ein Dilemma, wenn nun plötzlich ein Angebot vom großen FC Bayern kommt? „Ach“, meinte Max damals ganz cool, „in diesem Jahr haben wir gegen deren D-Jugend 2:1 gewonnen. Und im letzten Jahr haben wir sie sogar 5:0 geschlagen. Unser Team ist doch viel besser als das der Bayern.“

Woher kommt nun das Talent zum Fußballspielen? „Also nicht von mir“, wehrte Vater Alexander ab. „Ich habe früher, in Russland, nur manchmal auf dem Bolzplatz gekickt, aber nie in einem Verein. Aber ein Onkel von Max, der hat mal ziemlich gut gespielt.“ Klar, Max‘ Wunsch war es natürlich, später einmal Profi-Fußballer zu werden. Und dafür war und ist die VfB-Jugend nicht die schlechteste Adresse.

Wie man mittlerweise, weiß ging Besuschkows Wunsch zwar in Erfüllung – er ist Fußballprofi bei der Frankfurter Eintracht. Dennoch ist er nicht ganz glücklich. Denn dort bekommt er keine Einsatzzeiten. Ein Schicksal, das ihn auch bewog, von den Stuttgartern weg zu gehen. Nicht zu vergessen: Max ist auch Juniorennationalspieler mit etlichen Länderspielen. Klar, dass er jetzt seine ganzen Bemühungen dahin verlegt, den Sprung in den Kader der Eintracht zu schaffen. Werner Bauknecht

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20.12.2017, 01:00 Uhr
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