Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Meditieren gegen Erkältungen

04.12.2018

Mehr Ruhe und Entspannung im Alltag - das stärkt das Immunsystem und regt die Selbstheilungskräfte an. Bild: djd/Weleda/contrastwerkstatt/stock.adobe.com

Wenn in der nasskalten Jahreszeit rundum alle Welt zu husten und zu schniefen scheint, hofft jeder, von einer Ansteckung verschont zu bleiben. Doch die üblichen Maßnahmen wie gesunde Ernährung, frische Luft oder häufiges Händewaschen reichen zur Prävention allein oft nicht aus. Denn es ist auch wichtig, achtsam mit seinem Körper umzugehen und ihm die nötige Ruhe und gezielte Entspannung zu geben.

Selbstheilungskräfte werden aktiviert

Forscher der Universität Wisconsin haben gezeigt, dass Meditation das Immunsystem stärkt und so hilft, Infektionen der Atemwege vorzubeugen - und im akuten Fall die Selbstheilungskräfte im Körper aktiviert. Meditation kann laut der Studie die Gefahr einer Erkältung um mehr als ein Drittel reduzieren. Das ist deshalb entscheidend, da Erkältungskrankheiten nicht ursächlich behandelt werden können. Nur die Symptome lassen sich mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern lindern. Das kann jedoch sogar kontraproduktiv sein: „Wie eine Studie zeigt, kann durch die Einnahme von Ibuprofen allein oder in einer Erkältungskombination die Krankheitsdauer verlängert werden“, so Martin Straube, anthroposophischer Arzt in Hamburg. Denn der Entzündungshemmer kann nicht nur die Symptome unterdrücken, sondern auch das Immunsystem.

Meditationsübung zum Ausprobieren

Wer mehr Entspannung in seinen Alltag integrieren und langfristig Gutes für sein Immunsystem tun möchte, probiert es vielleicht mit dieser Meditationsübung: Im Schneidersitz aufrecht auf ein Kissen setzen, Schultern locker fallen lassen, Augen schließen. Kopf leicht nach vorne geneigt. Die linke Hand ruht in der rechten, Handflächen nach oben gerichtet, die Daumenspitzen berühren sich. Nun 5 bis 10 Minuten pro Tag in dieser Haltung entspannt tief ein- und ausatmen. Kommen Gedanken auf, diese vorbeiziehen lassen und nicht bewerten. So gelingt es zunehmend, sich auf „nichts“ zu konzentrieren und loszulassen.

Zum Artikel

Erstellt:
4. Dezember 2018, 09:41 Uhr
Aktualisiert:
4. Dezember 2018, 09:41 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Dezember 2018, 09:41 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen