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Der Kommentar

Nach der Baustelle ist vor der Baustelle

06.11.2019

Von Angelika Brieschke

Endspurt: Die fast zwei Jahre währende Sanierung des Parkhauses Altstadt-Mitte ist bald zu Ende. Da werden viele froh sein. Sehr froh. Direkt anrainende Ladenbesitzer litten unter Lärm, Gestank und zu wenig Kundschaft. Die wiederum musste sich mit weiter weg entfernten Parkmöglichkeiten anfreunden und ortsfremde Tübingen-Gäste wurden ins universitäre Einbahnstraßen-Labyrinth geschickt und keiner weiß, ob und wo sie jemals wieder zum Vorschein kamen. Vermutlich direkt auf der Bundesstraße nach Reutlingen.  – Der wahrgewordene Alptraum aller Tübinger Geschäftsleute.

Die können nun zumindest einigermaßen beruhigt auf die anstehende Adventszeit mit Chocolart, Weihnachtsmarkt und langen Einkaufssamstagen schauen. Und hoffen, dass den Stadt-, Kreis- und Landes-Baubehörden nicht noch vor Jahresende die ein oder andere Straßensperrung am Herzen liegt.

Und wir alle hoffen mit, denn ehrlich gesagt: Die ambitionierte Großbaustelle am Tübinger Europaplatz (Bahnhofsvorplatz, Busbahnhof plus Anlagensee) reicht der städtischen Schwabenseele auf Jahre hinaus. Schon jetzt ist die Zufahrt zum Europaplatz für Busse vom Trautwein-Eck her abenteuerlich, für Fußgänger unüberschaubar und für Autos verboten. Oder war das die andere Seite des Europaplatzes?

Solche Fragen werden wir uns in den nächsten vier Jahren immer wieder stellen, denn so lange wird uns diese Baustelle mindestens begleiten – mit ständig wechselnden Ver- und Gebotsschildern, wandernden Fahrradständern, neuen Bussteigen und immer neuen Zugängen zum Hauptbahnhof. Ganz abgesehen vom Lärm, Gestank und den herumirrenden Gästen und Einheimischen.

Denen zumindest möchte die Stadtverwaltung helfen – immer dienstags mit dem offenen Baubüro: „Wer Fragen oder Anmerkungen hat zum Umbau des Europaplatzes, kann dazu einmal in der Woche persönlich mit den Verantwortlichen der Baustelle ins Gespräch kommen. Das offene Baubüro befindet sich im 1. Obergeschoss im Hauptbahnhof und ist über die Treppe zwischen dem DB-Reisezentrum und dem Blumenladen zu erreichen. Geöffnet ist immer dienstags von 13 bis 14 Uhr. In dieser Zeit stehen Steffen Ruoff, Leiter der Baustelle seitens der Stadtverwaltung, sowie Vertreter der Firmen Breinlinger Ingenieure und Brodbeck für Gespräche zur Verfügung.“

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Erstellt:
6. November 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
6. November 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. November 2019, 01:00 Uhr

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