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Am Stau vorbeiradeln

Neue Radschnellwege zwischen Rottenburg – Tübingen – Reutlingen

Das Ministerium für Verkehr plant gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Tübingen und dem Landkreis Tübingen zwei sehr attraktive Radschnellwege.

13.11.2019

Fahrradwege gibt’s einige im Landkreis, aber die sind meist pittoresk und beschaulich und nicht für die schnelle Fahrt zur Arbeit gedacht. Da soll sich jetzt was ändern. Archivbild: Rainer Mozer

Landes-Verkehrsminister Winfried Hermann erklärt dazu: „Mit dem Bau von Radschnellwegen bekommen Menschen, die täglich das Fahrrad nutzen, die Möglichkeit, schnell, umwelt- und klimafreundlich sowie gesundheitsfördernd zu komfortabel zu pendeln. Deshalb ist es mir wichtig, dass nun auch im Bereich der beiden Oberzentren Tübingen und Reutlingen die Frage der Baulastträgerschaft von möglichen Radschnellwegen geklärt ist.“

Um die Realisierungschancen von Radschnellwege beurteilen zu können, wurden im Regierungsbezirk Tübingen in insgesamt sechs Machbarkeitsstudien mögliche Strecken untersucht. Die Ergebnisse der Studien liegen nun vor: Für die Radschnellwege zwischen Rottenburg am Neckar und der Universitätsstadt Tübingen ist ein Verkehrspotenzial von täglich 2600 Radfahrenden prognostiziert. Auch für die Verbindung zwischen Tübingen und Reutlingen sind über 2 500 Radfahrende zu erwarten. Somit erfüllen beide Routen die Anforderungen an Radschnellwege in der Baulastträgerschaft des Landes. „Die flache Strecke zwischen Rottenburg am Neckar und Tübingen ist geradezu ideal für eine schnelle Radpendlerverbindung. Auf diese Weise kann man künftig auf zwei Rädern am Stau vorbeifahren“, unterstreicht Verkehrsminister Winfried Hermann.

„Vor der Planung sind mit den Kommunen entlang der Verbindung zwischen Tübingen und Reutlingen noch weitergehende Abstimmungen erforderlich. Deshalb wird das Regierungspräsidium Tübingen zunächst mit dem Planungsprozess für die Strecke zwischen Rottenburg und Tübingen im Frühjahr 2020 beginnen“, kündigt Regierungspräsident Tappeser die nächsten Arbeitsschritte an. Parallel dazu finden die Abstimmungen mit den Kommunen und den beiden Landkreisen zu dem Radschnellweg zwischen Tübingen und Reutlingen statt. „Die Machbarkeitsstudien belegen das Potential und die Machbarkeit der Radschnellwege zwischen Rottenburg, Tübingen und Reutlingen. Wir sehen uns in unserer ersten Einschätzung bestätigt. Wir freuen uns über die Entscheidung des Landes,“ betont Tübingens Landrat Joachim Walter. Das Landratsamt Tübingen hatte die Machbarkeitsstudien beauftragt und war dabei aus Landesmitteln finanziell unterstützt worden.

Auf der Landesentwicklungsachse Rottenburg (Mittelzentrum) – Tübingen (Oberzentrum) – Reutlingen (Oberzentrum) wurden vom Landratsamt Tübingen zwei Machbarkeitsstudien zu Radschnellverbindungen erstellt. Diese Machbarkeitsstudien wurden vom Land Baden-Württemberg in den Jahren 2017 bis 2019 mit 80 Prozent der Planungskosten durch Sondermittel des Landes gefördert. TA

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Erstellt:
13. November 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
13. November 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. November 2019, 01:00 Uhr

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