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Orte im Kreis Tübingen aus der Luft und zu Fuß


In der Beschreibung des Oberamts Herrenberg von 1855 ist über Altingen zu lesen: „Gemeinde mit 949 Einwohner. Der mittelgroße, ziemlich unregelmäßig gebaute Ort liegt am Einfluß des Schmalenbachs in die Ammer. (…) Das wiesenreiche, ziemlich breite Ammerthal, ist hier noch flach und wird von sanft ansteigenden Ackergeländen begrenzt, so daß der Ort, obgleich er theils in der Thalebene, theils an einem Gehänge derselben gebaut ist, dennoch eine beinahe ebene, ganz freie, freundliche Lage hat, die der Gesundheit gerade nicht nachtheilig sein soll; ungeachtet sich nicht selten ungünstige Nebel und Frühlingsfröste einstellen, die auf die Vegetation, namentlich auf die Obstzucht, schädlich wirken.“ weiterlesen

Wanderziel, Aussichtspunkt, Wallfahrtsort – die „Liebfrauenkapelle auf der Altstadt“ wie die kleine Kapelle im Südwesten von Rottenburg, zwischen Preußischem und Kreuzerfeld, in einer Chronik von 1819 genannt wird, ist vermutlich sogar ein bisschen älter als die Stadt Rottenburg selbst. weiterlesen

Rokoko und Pferdestall. Der Ammerhof ist einer der charmantesten Orte im Ammertal. Idyllisch zwischen Wiesenflächen und terrassierten Weinbergen am nördlichen Hang des Spitzbergs in der Nähe des Flüsschens gelegen, das dem Ganzen den Namen gibt. weiterlesen

Nachdem in Niedernau 1471 ein sogenannter Sauerbrunnen gefunden wurde, dessen leicht sprudelndes Calcium-Hydrogencarbonat-Sulfat-Wasser für eine gesunde Verdauung und damit für Wohlbefinden sorgt, wurde aus dem kleinen Ort in der Grafschaft Hohenberg ein Anziehungspunkt für die gesamte Region. weiterlesen

„Butzenbad“ hieß bereits im 16. Jahrhundert eine Wirtschaft mit einem Badehaus zwischen Tübingen und Hechingen. Vermutlich haben die Gäste bereits in dem schwefelhaltigen Wasser gebadet, das alle möglichen Hauterkrankungen linderte und bei Rheuma und Gicht Besserung bewirkte. weiterlesen

In Eyach stehen zwei Bahnhöfe. Einer gehört der Hohenzollerischen Landesban, der andere der Deutschen Bahn. Er ist der ältere der beiden, wurde schon 1864 von der Württembergischen Zollernbahn erbaut und stand an der Bahnlinie zwischen Rottenburg und Tübingen. Sie sind seit 1996 durch Gleise miteinander verbunden, wer umsteigen muss, braucht jetzt nur noch den Zug zu wechseln und muss nicht mehr von einem Bahnhof zum anderen laufen. weiterlesen

Die Gleise sind längst abgebaut. Achtzig Jahre lang, von 1902 bis 1982 verkehrte das Bähnlein „Somaschell“ zwischen Reutlingen und Gönningen und verband Härten, Steinlachtal und Alb mit der weiten Welt. weiterlesen

„Der ansehnliche Ort, der mit Recht zu den schönsten Orten des Bezirkes gezählt werden darf, bildet mit Ausnahme einiger kleiner Abzweigungen nur eine langgedehnte Straße, an der sich etwas gedrängt die meist stattlichen Häuser lagern und auf den ersten Blick die Wohlhabenheit der Einwohner verraten.“ Wer auch immer 1865 diesen kleinen Text über Baisingen verfasst hat, muss beeindruckt gewesen sein. weiterlesen

„Wer da hustet und keucht, bei wem kein anderes Mittel mehr weiter verfängt, auch kein homöopathisches mehr, walle nach Bebons Tal und esse westfälischen Schinken, den ihm die gastliche Hand segne: er isst sich gesund.“ weiterlesen

Der wundervolle Rundblick vom Belsener Kirchle gefiel schon den Kelten, die deshalb bereits im 8. Jahrhundert hier eine kleine Kapelle bauten. Vermutlich ist sie das erste christliche Gotteshaus im ganzen Steinlachtal. Im 12. Jahrhundert kam der Ort an das Kloster Hirsau, die Kirche wurde 1160 im Codex Hirsaugensis, einer Art Inventarliste des Klosters, erwähnt und ist somit älter als der dazugehörige Ort. weiterlesen

Ungefähr 650 Menschen wohnen in dem kleinen Dorf an der Starzelmündung, das 1972 nach Rottenburg eingemeindet wurde. Es liegt höchst idyllisch an zwei Flüssen und mehreren Quellbächen mitten im „Schwäbischen Sauerland“ und verfügt schon insofern über eine bewegte Geschichte, als es im Laufe des 14. Jahrhunderts von der rechten auf die linke Neckarseite gezogen ist. weiterlesen

„Unser Dorf soll schöner werden“ nahmen sich die Bierlinger Anfang der 1970er-Jahre vor. Sie hatten wohl allen Grund dazu: Der Ort, der bis 1972 noch zum Kreis Horb gehörte und erst nach der Kreisreform zum Landkreis Tübingen kam, galt als einer der rückständigsten der Region: Bis Ende der 1960er-Jahre verfügten die Bierlinger noch nicht einmal über eine öffentliche Kanalisation mit Anschluss an eine Kläranlage. weiterlesen

Der Birkenhof bei Bodelshausen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Bernhardiner Benn und Spitz Lou bilden das Empfangskomitee: „Wenn am Samstag die Kinder ihren Müttern beim Putzen im Weg stehen, werden sie mit den Vätern zu uns geschickt“, erklärt Thomas Schäfer. Dann können sie beim Melken zuschauen, die kleinen Kälbchen bestaunen und die Pferde begrüßen, die bei Familie Schäfer in Pension sind. weiterlesen

Bodelshausen ist die südlichste Gemeinde des Landkreises. Zum ersten Mal erwähnt wird der Ort in dem berühmten Hirsauer Codex von 1100, aber die Namensendung “hausen“ lässt darauf schließen, dass bereits im 7. oder 8. Jahrhundert Menschen hier gesiedelt haben. weiterlesen

„Die körperlich minder kräftigen Einwohner, bei denen der Kropf nicht zu den Seltenheiten gehört, sind im allgemeinen in keinen günstigen Vermögensverhältnissen und finden ihre Erwerbsquellen theils durch Feldbau, theils durch Taglohnarbeiten und Strickerei; bei wenig Sinn für Sparsamkeit leben sie gerne von der Hand in den Mund und machen sich äußerlich durch auffallend viele Fleischesvergehen, sehr bemerklich.“ weiterlesen

Breitenholz ist der vermutlich ruhigste Ort des ganzen Landkreises. Der kleinste Teilort Ammerbuchs entzieht sich erfolgreich den Beschleunigungsversuchen, denen der Rest der Welt unterliegt. Nicht einmal die Ammertalbahn hält hier, man muss den Bus nach Entringen oder Herrenberg nehmen. Erst 2010 gab es hier ein schnelles Internet. weiterlesen

Die vermutlich berühmteste Bewohnerin von Bühl kann man im Kilchberger Schoss besuchen: Dort hängt ein Bild von einer jungen Frau in einem schwarzen Kleid, die ein Kartenspiel in der Hand trägt. weiterlesen

Man kann aus oder nach Derendingen kommen – den südlichsten und zweitgrößten Tübinger Stadtteil, dessen eine Hälfte bis 1750 dem Kloster Zwiefalten gehörte und der deshalb sowohl katholisch als auch evangelisch war. weiterlesen

15 Quadratmeter misst die Grundfläche des Häuschens, in dem zuletzt Kathree Oßwald bis 1951 gewohnt hat. 1839 wurde es gebaut, nicht als niedliche Puppenstube, sondern tatsächlich als ein Heim für eine ganze Familie. weiterlesen

Die ältesten Dußlinger waren reiche Leute: Sie gaben einem ihrer Chefs, der vor etwa 2500 Jahren das Zeitliche segnete, ein Armband und einen Halsreif aus reinem Gold mit auf den Weg in die Ewigkeit. weiterlesen

„Der Ort liegt sehr hoch und von allen Seiten frei, ist daher sehr gesund und die Leute erreichen ein beträchtliches Lebensalter“, weiß der Lateinlehrer aus der Tübinger Metzgergasse, Johann Daniel Memminger, in der Oberamtsbeschreibung von 1828 über den kleinsten Rottenburger Stadtteil zu berichten. weiterlesen

Alle wollen nach Ergenzingen. Kaum eine andere Gemeinde wächst so rasant wie dieser größte Rottenburger Stadtteil, der sich in den vergangenen 25 Jahren über einen Bevölkerungszuwachs von 700 Menschen freuen konnte. weiterlesen

„Die schönste Partie des Ortes ist die Mitte desselben, wo sich die Kirche, das Pfarrhaus und das Schloss mit seinen namhaften Nebengebäuden in eine ansehnliche Gruppe zusammendrängen“, wusste die Oberamtsbeschreibung Horb zu Beginn des 19. Jahrhunderts über den „freundlichen, mittelgroßen Ort“ Felldorf zu berichten. weiterlesen

Der kleinste Stadtteil Rottenburgs wurde 1258 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Damals hieß er noch Frumhausen – und wahrscheinlich ist der Name tatsächlich auf die besonders fromme, also treue und zuverlässige Gesinnung seiner Bewohner zurückzuführen. weiterlesen

Seit 1191 weiß man von den Herren von Gomaringen, die bereits eine größere Burg mit Vorhof besaßen. Sie standen im Dienst der Tübinger Pfalzgrafen und stellten zweimal den Abt von Bebenhausen. weiterlesen

In Hagelloch hagelt es nicht öfter als anderswo. Der Name setzt sich aus den Begriffen „Hag“ und „Lohe“ zusammen, was man am besten mit „Siedlung am dornigen Wald“ übersetzen könnte. Von dieser Siedlung, beziehungsweise von einem gewissen Rupert, der aus Hagelloch kommt, ist 1106 zum ersten Mal die Rede, weshalb man 2006 ein 900-jähriges Dorfjubiläum gefeiert hat. Der Ort ist aber wahrscheinlich viel älter. weiterlesen