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Richtig drucken und sparen: So geht es

19.12.2017

Von Maike Blume

Bild: ©istock.com/hanohiki

Ein Drucker gehört heute zur festen Ausrüstung jedes Haushaltes. Damit das Gerät keine unnötigen Kosten verursacht und zur Belastung wird, sollten einige wichtige Tipps beachtet werden. Denn beim richtigen Umgang mit dem Drucker bietet sich enormes Sparpotenzial.

Betrieb des Druckers möglichst geringhalten

Meist steht der Drucker auf dem Schreibtisch neben dem Laptop oder Desktop-Computer und ist dauerhaft im Standby-Betrieb aktiv. Die wenigsten Menschen ahnen, dass der Drucker dann ein echter Stromfresser ist. In einem Test der Zeitschrift PC-Welt mit 130 Druckern schnitten vor allem Laserdrucker schlecht ab. Da sie zum Drucken erhitzt werden müssen, verbrauchen sie naturgemäß mehr Strom als handliche kleine Tintenstrahldrucker wie die HP Deskjet-Serie. Allerdings ist dies keine Entschuldigung für den hohen Stromverbrauch im Standby-Betrieb, wenn der Drucker nicht gebraucht wird. Daher sollte der Drucker nur dann in die Stromleiste eingesteckt werden, wenn er wirklich zum Drucken benötigt wird. Wer häufig drucken muss und nicht immer stöpseln will, sollte zumindest darauf achten, dass der Drucker über einen „Sleep Modus“ verfügt. Dann schläft er gewissermaßen und verbraucht immerhin weniger Strom als im Standby-Betrieb.

Günstige Ersatztinte kaufen

Es ist mittlerweile ein alter Hut: Die Druckerhersteller bieten die Drucker selbst sehr günstig an und verdienen sich dann eine goldene Nase mit sehr teurer Druckertinte. Spötter nennen sie teurer als Erdöl oder Edelparfüm, da ein Liter Druckertinte hochgerechnet durchaus 2300 Euro kostet. Dabei schnitten billige Ersatztinten in einem großen Test der Stiftung Warentest nicht schlechter ab – und bieten ein Sparpotenzial in Höhe von 80 Prozent! Und auch wenn die Sicherheitseinstellungen des Druckers am Computer gerne suggerieren, dass Ersatztinten illegale böse Fälschungen sind: Das ist einfach nicht richtig. Anbieter erklären gerne, wie sich die Einstellungen anpassen lassen.

Muss es wirklich gedruckt werden?

An Papier und Druckertinte lässt sich am besten sparen, indem jeder einzelne Druckvorgang auf den Prüfstand gestellt wird. Ob privat oder bei der Arbeit im Home Office: Nicht jedes E-Mail muss unbedingt zum Lesen gedruckt werden. Bei den meisten Dokumenten ist es völlig ausreichend, sie am Bildschirm zu lesen und abzuspeichern.

Wer ab und zu eine Reise im Internet bucht oder den Online Check-In einer Airline mitmacht, kennt ein weiteres Problem: Die eigentlichen Informationen passen auf eine Seite Papier – danach druckt der Drucker einen Rattenschwanz von oft vier bis fünf Seiten mit überflüssigem Kleingedruckten und Werbung. Der Ärger lässt sich vermeiden, indem vor dem Drucken im Druckmenü gezielt die Einstellung „Aktuelle Seite drucken“ oder „Seiten 1-2 drucken“ ausgewählt wird.

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Erstellt:
19. Dezember 2017, 14:07 Uhr
Aktualisiert:
19. Dezember 2017, 14:07 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Dezember 2017, 14:07 Uhr

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