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Sport am Samstag in der Turnhalle Feuerhägle
Purer Sport-Spaß

Sport am Samstag in der Turnhalle Feuerhägle

Stressfrei sporteln, zwischendrin mal die Sportart wechseln oder einfach eine Pause machen und mit Freunden quatschen – das alles gibt es einmal im Monat in der Sporthalle Feuerhägle in Derendingen. Neulinge sind immer willkommen.

07.02.2018

Derendingen. Das Programm, das die Fachabteilung Jugendarbeit der Stadt Tübingen und der Verein Pfunzkerle e.V. betreut, nennt sich „SpaS – Sport am Samstag.“ Es spricht Jugendliche an, also Jungs und Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren. „Das ist ein Richtrahmen“, sagt Betreuer Manuel Heermann von der Stadt dazu. Das Programm existiert seit fast elf Jahren. Die Veranstaltung ist mittlerweile von der Ballsporthalle im Französischen Viertel ins Feuerhägle umgezogen. Die Teilnahme ist kostenlos, wer will kann sich preisgünstig Getränke oder kleine Snacks vor Ort kaufen.

Die Turnhalle ist in drei Bereiche unterteilt. Gleich in dem ersten Hallenteil haben die Veranstalter einen Parkour aufgebaut. Unter Parkour versteht man auch eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers von Punkt A nach Punkt B zu gelangen. Im Grunde ist es eine Open-Air-Sportart. Es kann aber auch auf einem Hindernisparcours drinnen durchgeführt werden.

In dem trainieren diesmal fast ein Dutzend Jungs. André Santos Zweigart kommt regelmäßig mit ein paar Freunden her. „Ich habe sogar einen Trainerschein gemacht“, sagt er. Er will damit verhindern, dass die Übungen der Teilnehmer zu halsbrecherisch werden. „Ich gebe Tipps, mache aber auch selbst mit.“ In der Mitte der Halle gibt es eine etwa zwei Meter hohe Plattform. Von der herab stürzen sich die Jungs auf die unten liegenden, weichen Matten. „Die üben Flips“, sagt André, als die anderen eine Art Schraubensalti in der Luft drehen und – meistens jedenfalls – auf den Beinen aufkommen. Einer hat einen Bänderriss und eine Gipsschiene. Das hindert ihn aber nicht an einem Salto. Sobald das Wetter besser wird, gehen sie ins Freie und zelebrieren dort ihre Freeruns im öffentlichen Raum.

In einem anderen Hallenabschnitt wird gekickt. „Kicken ist immer ein Highlight bei diesem Samstagsspaß“, berichtet Armin Amann von den Pfunzkerlen. Heermann und Amann sind von Anfang an dabei gewesen. Klar, dass sie auch beide noch mitmachen, wenn gekickt wird. Das Fußballspielen zieht sich immer. Denn die Veranstaltung startet um 18 Uhr und endet gegen 21 Uhr. Dann muss noch aufgeräumt werden.

Und da kommt einiges zusammen. Denn in einem weiteren Hallenabschnitt haben sie ein mobiles Tennisnetz aufgebaut. Aber auch Badminton wird gespielt oder Tischtennis. „In der Regel kommen zwischen 40 und 50 Jugendliche zu uns“, sagt Amann. Am vergangenen Samstag waren es exakt 42. Viele kommen aus den Jugendhäusern der Stadt. Die meisten kennen sich, haben sich über die Jahre angefreundet. Die Halle wird so auch zum sozialen Hotspot.

Der Samstagstermin in der Halle findet 11 Mal im Jahr statt. „Eigentlich immer, außer in den großen Ferien“, so Heermann. Es sind in der Regel drei hauptamtliche Betreuer vor Ort. Dazu kommen zwei, die den Parkour beaufsichtigen. Mädchen sind zwar etwas in der Unterzahl, kommen aber dennoch auch regelmäßig. Und zeitweise gibt es auch Inklusionsbedarf, wenn behinderte Jugendliche mitmachen. „Kein Problem“, meint Amann, „damit haben wir Erfahrung, bei uns kann jeder mitspielen.“ Außerdem kümmert sich noch jemand um die Wertsachen und den Getränkestand. Die werden übrigens billig gehalten, Gewinn soll hier keiner erzielt werden.

Die Veranstalter sind immer wieder froh, wenn Vereine Angebote machen. So gab es bereits Trainingseinheiten mit Football-Spielern, eine Floorball-Einführung oder es wurde Handball gespielt. „Wir sind für alles offen“, meint Heermann, „es ist doch toll, den Jugendlichen immer wieder etwas Neues anzubieten.“

Der nächste Termin ist am Samstag, 3. März. Und klar: in der Halle im Feuerhägle um 18 Uhr. Werner Bauknecht

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07.02.2018, 01:00 Uhr
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