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Zeitgemäß ländlich

Stärkung der lokalen Grundversorgung

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum ist das zentrale Förderprogramm der Landesregierung zur integrierten Strukturentwicklung von Städten und Gemeinden im Ländlichen Raum sowie von ländlich geprägten Orten im Verdichtungsraum.

22.05.2019

„Der tägliche Einkauf im Dorfladen, in der Metzgerei oder nebenan beim Bäcker bringt Leben ins Dorf. Hier oder im Gasthaus trifft man sich und redet. Die Versorgung der Bürger vor Ort mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs ist ein wichtiger Standortfaktor für eine vitale Gemeinde. Deshalb haben Gemeinden Priorität im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR), die solche Betriebe unterstützen wollen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am vergangenen Montag anlässlich der neuen Ausschreibung des ELR-Jahresprogramms 2020.

„Über das ELR konnten solche Betriebe der lokalen Grundversorgung zur Verstärkung ihrer Eigenmittel bereits seit Jahren einen Zuschuss von bis zu 20 Prozent der Nettoinvestitionskosten, maximal 200 000 Euro erhalten. Dieser Fördersatz wird jetzt auf bis zu 35 Prozent erhöht. „Wir wollen Wirtsleuten, Bäcker- und Metzgermeistern sowie kleinen Handwerksbetrieben bei Investitionen den Rücken stärken“, so der Minister.

„Strukturförderung heißt Lebensqualität erhalten und verbessern. Mit dem ELR setzen wir genau hier an. Seit 24 Jahren unterstützt die Landesregierung mit dem ELR Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, die zeitgemäßes Leben und Wohnen ermöglichen, die eine wohnortnahe Versorgung sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Dabei konzentriert sich unsere Förderung auf die vier Förderschwerpunkte Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen“, erklärte der Minister.

Der Schwerpunkt des ELR liegt weiterhin auf dem Förderschwerpunkt ‚Innenentwicklung/Wohnen‘. Auch wird der sogenannte CO2-Speicherzuschlag beibehalten. „Wer bei Projekten überwiegend ressourcenschonende, CO2-bindende Baustoffe wie zum Beispiel Holz einsetzt, bekommt einen Zuschlag auf die sonst üblichen Fördersummen“, so der Minister.

2019 hatte das Land mit 75 Millionen Euro 1 251 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 620 Millionen Euro gefördert.

TA

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Erstellt:
22. Mai 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Mai 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Mai 2019, 01:00 Uhr

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