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Stromkosten in Baden-Württemberg sparen im Jahr 2019

Die Strompreise klettern seit Jahren nach oben und belasten die Haushalte. Mit einer Trendwende ist weiter nicht zu rechnen. Wer Strom sparen will, sollte bei der individuellen Nutzung anknüpfen.

15.03.2019

Bild: Pixabay

Ohne Strom geht heute kaum mehr etwas. Angefangen vom Elektroherd in der Küche, der täglich zum Kochen gebraucht wird, über den Staubsauger für den Hausputz bis hin zum TV in der Freizeit gibt es in jedem Haushalte unzählige Geräte, die Strom brauchen. Um die Stromkosten und damit die finanzielle Belastung langfristig zu senken, setzen immer mehr Haushalte beim eigenen Verbrauch an.

Ein wichtiger Punkt ist hier der Griff zu sparsamen Geräten. In den letzten Jahren haben die Gerätehersteller viel dafür getan, den Energieverbrauch ihrer Modelle zu minimieren, ohne dabei Abstriche bei der Leistung umsetzen zu müssen. Viele moderne Haushaltsgeräte werben heute damit, deutlich weniger Strom zu verbrauchen als noch vor wenigen Jahren. Hierfür setzen die Hersteller auf moderne Techniken und optimierte Abläufe. Auch Akkugeräte, die von Grund auf leistungsärmer sind, werden für das Stromsparen empfohlen. Ein Vorzeigebeispiel ist der Akkustaubsauger. Im Vergleich zu einem Steckdosen-Sauger kann ein Akkusauger mit 600 Watt die gleiche Leistung aufweisen. Die Wattzahl sagt etwas über den Stromverbrauch aus, aber nicht gleichzeitig auch über die Leistung. Durch ausgeklügelte Technik können Akkugeräte immer häufiger den herkömmlichen Haushaltsgeräten das Wasser reichen.

Neben der Neuanschaffung von sparsamen Geräten sollten Haushalte darauf achten, den Stand-By-Modus abzuschalten. Gerade TV, DVD-Player, Radio und beispielsweise auch Kaffeevollautomaten wechseln nach dem Ausschalten in den Stand-By-Modus. Der Verbrauch ist hier auf den ersten Blick sicherlich deutlich geringer als sonst, doch mit Blick auf den Jahresverbrauch macht sich die Einstellung spürbar in der Stromrechnung bemerkbar. Jährlich verbrauchen beispielsweise Fernseher im Stand-By-Modus bis zu 100 Kilowattstunden.

Das entspricht je nach Stromtarif durchschnittlich 30 Euro im Jahr. Um Strom zu sparen, bietet sich bei solchen Geräten der Einsatz von Steckerleisten an. Mit einem Knopfdruck können die Geräte so am Abend vom Stromnetz genommen werden. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich nicht nur in Privathaushalten, sondern auch in Büros.

Um Stromkosten zu senken, werden Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig abgetaut. Entstehen an den Innenwänden Eisschichten, verbrauchen die Geräte deutlich mehr Strom. Spätestens wenn die Eisschicht mehr als ein Zentimeter umfasst, sollten Haushalte aktiv werden. Grundsätzlich nimmt der Stromverbrauch auch schon bei wenigen Millimeter starken Eisschichten zu. Gerade bei Kühl- und Gefrierschränken sollte auch auf die Position der Geräte geachtet werden. Es ist wichtig, dass sie sich nicht in unmittelbarer Nähe von Wärmequellen befinden, da diese sonst den Verbrauch unnötig ankurbeln.

Auch beim Kochen bietet sich die Möglichkeit Strom zu sparen. So hat beispielsweise das Material der Töpfe Einfluss darauf, wie schnell sich der Inhalt erhitzt. Weiterhin sollte akribisch darauf geachtet werden, dass eine Herdplatte Anwendung findet, die zum Topf passt. Wenn die Töpfe immer mit Deckel benutzt werden, wird der Inhalt schneller erhitzt, wodurch sich die Garzeit deutlich verringert. Es ist ratsam, Töpfe mit geradem Boden zu bevorzugen. Liegen die Böden optimal auf, nehmen die Töpfe die Temperatur der Kochplatte schneller an und geben diese besser an den Inhalt ab. Schon bevor das Ende der Garzeit tatsächlich erreicht ist, kann die Herdplatte abgeschalten werden. Es bleibt stets für mehrere Minuten die Restwärme erhalten.

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Erstellt:
15. März 2019, 14:18 Uhr
Aktualisiert:
15. März 2019, 14:18 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. März 2019, 14:18 Uhr

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