Trost in der Pandemie?

Telefonaktion zum Thema Alkohol in der Coronakrise mit Experten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Kaum Kontakt zu Freunden und Verwandten, Kurzarbeit und finanzielle Einbußen, Homeoffice und gleichzeitig die Kinder unterrichten – die Corona-Pandemie lastete und lastet immer noch vielen Menschen schwer auf der Seele.

Telefonaktion zum Thema Alkohol in der Coronakrise mit Experten der Bundeszentrale für gesundheitlic

Alkoholgenuss kann zum Problem werden. Bild: BZgA

Kreis Tübingen. Um dem Stress zu entfliehen, griff so mancher zum Alkohol. Jüngste Umfragen kamen zu dem Ergebnis, dass der Alkoholkonsum in den eigenen vier Wänden mit Beginn der Pandemie bei einem Drittel der Bevölkerung angestiegen ist. Das ist problematisch. Denn wer regelmäßig viel trinkt, verstärkt auf lange Sicht Niedergeschlagenheit und Ängste und läuft außerdem Gefahr, eine Alkoholsucht zu entwickeln.

Gewohnheiten zu durchbrechen ist nicht leicht. Doch man kann sich Hilfe holen. Während unserer Telefonaktion steht das Expertenteam der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für Gespräche zum Thema Alkohol zur Verfügung. Selbstverständlich werden alle Fragen anonym beantwortet, zum Beispiel:

Kann ich von drei Bier am Tag abhängig werden?

Wie setzt man das Vorhaben erfolgreich um, weniger zu trinken?

Was tun, wenn der Appetit auf Alkoholisches übermächtig wird?

Mein Mann trinkt – wie komme ich dagegen an?

Wie lässt sich eine Alkoholabhängigkeit behandeln? TA

Die Telefone sind am morgigen Donnerstag, 9. September, von 12 bis 14 Uhr unter derkostenlosen Rufnummer

0221 / 892031 (deutsches Festnetz) geschaltet.

Rufen Sie an!


Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

(c) Alle Artikel und sonstigen Inhalte der Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.


08.09.2021, 01:00 Uhr