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Hoffnung erhalten

Tigers geben Führung ab: Bangen um Playoffs

Nein, das war nicht unbedingt nötig. Da führen die Tigers mit 17 Punkten Vorsprung und verlieren dann noch gegen die Artland Dragons. Aus für die Playoffs?

13.03.2019

Okay, es war nicht die letzte Chance, den achten Platz und damit die Berechtigung für die Playoffs in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro A zu erreichen. Dennoch hätte der Sieg gut getan, zumal er zwischenzeitlich fast schon sicher schien. Denn zur Halbzeit führten die Tübinger in Quakenbrück schon mit 16 Punkten Unterschied. Und sie hatten quasi bis Spielende die Chance, das Match für sich zu entscheiden.

Doch in den wichtigen Aktionen entschieden sie sich falsch oder schluderten, und so kam am Ende ein 94:98 aus Tübinger Sicht heraus. Das bedeutete ein Absacken auf Platz 11 in der Tabelle, Kirchheim rangiert wegen des gewonnenen direkten Vergleichs wieder vor den Tigers.

Sicher mitschuldig an der Tigers-Niederlage war der traditionell schläfrige Start des Teams in der zweiten Hälfte. Die Gegner konnten schalten und walten wie sie wollten. Das führte letztlich dazu, dass Quakenbrück alleine in diesem Viertel bereits neun Punkte aufholte. Dazu muss man bedenken, dass die Artlands auch noch stark ersatzgeschwächt waren. Mit Center Jonathan Malu und Demetris Morant fehlten absolute Leistungsträger der Quakenbrücker. So kam es in der zweiten Halbzeit zu einem lustigen Scheibenschießen unter den Körben, Defensivarbeit fand fast gar keine mehr statt – und das gilt für beide Seiten. „Ich bin nicht damit einverstanden, dass manche nur auf ihre Angriffsleistung schauen“, so ein angesäuerter Tübinger Coach Georg Kämpf. „Wenn man sich in der Defensive ausruht, um dem Angriff zuzuschauen, hilf das keiner Mannschaft.“ Man kann es verstehen, denn ein Spiel zu verlieren, bei dem man 94 Punkte beim Gegner macht, ist eher ungewöhnlich.

Zwischenzeitlich waren die Artland Dragons beim 64:68 auf vier Zähler an den Tigers dran, aber die fulminante Wende kam erst im Schlussviertel. Aber auch da war es vollkommen unnötig, das Match zu verlieren, denn es gab für die Tübinger ausreichend Möglichkeiten, den Sack zuzumachen. Elf Sekunden vor Schluss führten die Dragons erstmals wieder (96:94) seit ihrer Führung im ersten Viertel. Den nächsten Angriff setzte Tyler Laser mit einem Risikowurf in den Sand. Doch es gab eine weitere Chance, aber Laser schaffte es bei einem Einwurf nicht, innerhalb von fünf Sekunden einen Mitspieler zu erreichen. Dadurch kam Quakenbrück in Ballbesitz, die Tübinger foulen und und die Gegner verwandeln die Freiwürfe schließlich zum 98:94 Endstand.

Noch haben die Tigers Chancen auf Platz acht. Im Spiel gegen Karlsruhe kommt es zum Endspiel. Jetzt müssen die Tigers mit einem Sieg punkten.Werner Bauknecht

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Erstellt:
13. März 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
13. März 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 01:00 Uhr

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