Kritik am Mensaessen

Tübinger Schüler und Lehrer sind unzufrieden

Von Dennis Duddek und Finn Schwarz

In diesem Schuljahr häuft sich die Kritik am Angebot der Mensa in der Tübinger Uhlandstraße, in der die Lehrer und Schüler von drei Gymnasien zu Mittag essen (siehe auch den Kommentar auf Seite 2).

Tübinger Schüler und Lehrer sind unzufrieden

Auch die Lehrerin Susan Nurmi isst nicht mehr gerne in der Schulmensa. Bild: Dennis Duddek

Tübingen. Seit September häuft sich die Kritik von Lehrern und Schülern am Essen in der Schulmensa in der Tübinger Uhlandstraße. „Die Pizza schmeckt nach Pappe, aber sonst nach nichts, es ist grauenhaft“, schimpft Dirk Milchraum, Kunst- und Deutschlehrer am Kepler-Gymnasium. Viele Schüler und Lehrer, die mit dem Angebot in der Mensa unzufrieden sind, fordern vor allem bessere Qualität und gesünderes Essen.

„Wir haben als Stadt drauf Wert gelegt, dass viele Bio-Lebensmittel verarbeitet werden“, betont Boris Palmer. „Qualität ist wichtig“, so der Tübinger Oberbürgermeister zum Mensaessen für die Schüler.

Doch das Essen sei seinen Preis nicht mehr wert, kritisieren viele Lehrer(innen) am Kepler-Gymnasium. Die Mahlzeiten seien oft nicht richtig gewürzt, kalt oder sogar nicht gar.

Seit Herbst ist in der Uhlandstraßen-Mensa zudem die Lüftung kaputt. Weshalb der Essensgeruch aus der Mensa durch das ganze Schulhaus zieht. Die Folge war die Schließung des Wok – eine Ausgabestelle für frisch zubereitetes Essen. Der Betrieb des „Wok“ ist teilweise wieder aufgenommen, erklärt Philipp Stollsteimer, Geschäftsführer der Stollsteimer GmbH. Seit 2013 betreibt der Stuttgarter Caterer die Mensa, in der Schüler des Wildermuth-, des Kepler- und des Uhlandgymnasiums zu Mittag essen.

Zwei bis dreimal in der Woche können sich die Mensa-Gäste am Wok bedienen. Wann die kaputte Lüftung ausgetauscht werden soll, konnte Stollsteimer jedoch nicht sagen. Dennis Duddek und Finn Schwarz

Der Kommentar dazu:

Früher war das Essen besser


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13.03.2019, 01:00 Uhr