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Tür zu – Schlüssel weg

27.09.2018

Bild: pixabay.com

Es passiert täglich hunderte Male in der Republik. Man zieht die Tür zu und merkt, dass der Schlüssel noch auf der Kommode liegt. Dumm gelaufen, aber noch längst kein Weltuntergang.

Die Möglichkeiten zur Türöffnung sind sehr vielfältig und keineswegs immer gewaltsam und mit Schäden verbunden. Neben der Möglichkeit auf schluesseldienst.gelbeseiten.de nach einem kompetenten Schlüsseldienst zu suchen, können Betroffene die Angelegenheit auch in die eigenen Hände nehmen. Der Aufwand ist mal mehr, mal weniger groß. Besonders beliebt ist die Eigeninitiative im Übrigen bei Männern, was nicht selten zu einem Zeitungsbericht oder einem Krankenhausaufenthalt geführt hat.

So landete ein Mann in der Zeitung, nachdem er mit Freunden versuchte wieder in die Wohnung zu gelangen. In aller Verzweiflung schlug der Wohnungsbesitzer das Fenster ein und gelangte auf diesem Wege in seine Wohnung. Die Nachbarn alarmierten dagegen die Polizei, weil sie einen Einbruch vermuteten. Die drei Männer wurden von der Polizei überrascht, doch die Situation konnte schnell aufgelöst werden, denn der Besitzer konnte seinen Mietvertrag vorweisen. Die schnellsten Lösungen sind nicht immer die besten. Unglimpflich kam ein Mann aus Leinen allerdings nicht davon. Beim Versuch auf seinen Balkon zu klettern fiel er in die Tiefe und verletzte sich schwer.

Besser ist es, eine alte Kreditkarte oder eine Kundenkarte zur Hand zu haben. Diese kann in den Schlitz zwischen Tür und Türrahmen eingeführt werden. Dann muss man mit Gefühl versuchen, die Türfalle zurückzudrücken, bis die Tür sich öffnen lässt. Das funktioniert allerdings auch nur dann, wenn die Tür nicht abgeschlossen ist, sondern nur zugefallen. Auch eine Schlinge kann sich als praktisch erweisen, wenn man diese unter der Tür durchschieben kann. Mit etwas Fingerspitzengefühl kann die Schlinge über die Türklinke geführt werden und dann heruntergedrückt werden. Auch hier sollte sich die Tür im besten Fall öffnen.

Hilft alles nicht, sollte der Schlüsseldienst beauftragt werden. So teuer wie immer behauptet wird, sind seriöse Schlüsseldienste in der Regel nicht. An Werktagen und tagsüber können die Preise je Bundesland zwischen 50 Euro und 90 Euro variieren, im Mittel versteht sich. Nachts steigen die Preise im Schnitt auf bis zu 150 Euro an, die klassischen Zuschläge eben. Diese Zuschläge gelten auch an Sonn- und Feiertagen. Besonders an Feiertagen kann es besonders saftige Rechnungen geben, aber eben auch nicht unbezahlbar. Der Schlüsseldienst sollte vor allem sauber, schnell und effizient arbeiten. Wer mit zwei Männern und schwerem Gerät kommt, der ist garantiert nicht seriös, sondern nur auf das große Geld aus.

Übrigens: Die Feuerwehr ist auch kein guter Ersatz für den Schlüsseldienst. Stellt sich heraus, dass es keinen triftigen Grund für den Einsatz gab, wird eine Rechnung erstellt und im schlimmsten Fall sogar Anzeige erstellt. Wer also Kosten sparen will, ist beim Notruf falsch. Wenn man allerdings eine ältere Person hinter verschlossener Tür vermutet oder man sich bei angeschaltetem Herd aussperrt, sollte man nicht auf den Schlüsseldienst warten, sondern den Notruf alarmieren. Es gilt: Ist Not am Mann, kann der Notruf gewählt werden.

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Erstellt:
27. September 2018, 15:06 Uhr
Aktualisiert:
27. September 2018, 15:06 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. September 2018, 15:06 Uhr

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