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Von wegen Natur

Vorsicht! Nahrungsergänzungsmittel

Wenn sie gar nichts bewirken, ist das oft noch der beste Fall. Nahrungsergänzungsmittel taugen nicht als Schlankheitswunder, auch wenn die Werbung diesen Eindruck erzeugt.

09.01.2019

Die Verbraucherzentrale gibt einen Überblick über verschiedene Arten von Nahrungsergänzungsmitteln, ihre Zusammensetzung, mögliche Wirkungen sowie die Risiken der Produkte.

Fertiggetränke: Ganze Mahlzeiten in Pulverform zum Mixen von Diät-Shakes: Fertiggetränke bzw. Formula-Diäten versprechen, dass man sonst nichts zu sich nehmen müsste. Dabei gilt aber Vorsicht! Der Körper braucht mehr als in solchen Mischungen enthalten ist. Wenn alle Mahlzeiten durch solche Pulver ersetzt werden sollen, müssen sie darum den Warnhinweis „Darf ohne ärztlichen Rat nicht länger als drei Wochen verwendet werden“ tragen. Besser ist es, kurze Zeit nur eine Hauptmahlzeit dadurch zu ersetzen.

Viele dieser Produkte enthalten außerdem sehr viel Zucker. Verwenden Sie diese, überschreiten Sie die Empfehlungen für die tägliche Zuckermenge (bei einer Diät max. 25 Gramm) teils um ein Vielfaches. Künstliche Aromen und künstliche Süßstoffe in den Pulvern sind für die Ernährung überflüssig. Achten Sie aufs Etikett – die Zuckermenge muss genannt werden.

Appetitbremsen:Meist enthalten Appetitbremser Mate- oder Guarana-Extrakte und wirken hungerdämpfend, gleichzeitig anregend und leicht entwässernd. Das sind aber auch die Knackpunkte: Was Sie durch Entwässerung vielleicht schnell an Gewicht verlieren, ist kein echter Fettabbau. Auch die hungerdämpfende Wirkung dauert nicht an – sobald Sie die Mittel nicht mehr einnehmen, ist das Gewicht schnell zurück.

Präparate mit Quell- und Ballaststoffen können nur wirken, wenn Sie gleichzeitig genug trinken. Andernfalls besteht die Gefahr eines Darmverschlusses.

Fatburner:In vielen Fatburnern wird eine Vielzahl von Pflanzenextrakten zusammengemischt. Selbst wenn die einzelnen Substanzen nicht in gesundheitsgefährdenden Mengen enthalten sind, ist die Wirkung dieser Stoffmischungen nicht einzuschätzen und es kann zu unerwarteten und unerwünschten Wirkungen kommen. Zahlreiche der enthaltenen Substanzen können in Wechselwirkungen mit Medikamenten treten. TA

www.klartext-

nahrungsergaenzung.de

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Erstellt:
9. Januar 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
9. Januar 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Januar 2019, 01:00 Uhr

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