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Postminimalismus und subjektiver Humor

Was die Tübinger Kunsthalle im nächsten Jahr so zeigen wird

27.12.2017

Mit dem neuen Jahr hat die Tübinger Kunsthalle auch eine neue Leitung: Nicole Fritz übernimmt die Direktorenstelle zum 1. Januar (siehe Interview Seite 2). Hier stellen wir ihre ersten Ausstellungen im Haus am Philosophenweg vor.

Tübingen. „Sexy and Cool“ startet die Kunsthalle Tübingen ins Frühjahr und zeigt ab dem 23. März postminimalistische Kunst: Werke in reduzierter geometrischer Formensprache und aus industriell gefertigten Materialien.

In den 1960er-Jahren forderten Künstler, ein Kunstwerk müsse ohne einen „emotionalen Kick“ auskommen. Wichtig seien vor allem die Wahrnehmungsprozesse, die zwischen Publikum und Objekt entstehen. Ganz so konsequent wie die Minimal Art ist der Postminimalismus nicht – Künstlerinnen wie Ruth Root oder Sabine Groß erweitern ihre immer noch coolen Werke um eine sensitive Ebene – spielerisch, humorvoll und ausdrucksstark.

Weiter geht es im Sommer ab dem 21. Juli mit hyperrealistischen Skulpturen in der Kunst: „Almost Alive“ heißt die Ausstellung, die „fast lebendige“ Skulpturen der vergangenen 50 Jahre aus der ganzen Welt präsentiert, die nicht nur durch ihre handwerkliche Präzision faszinieren, sondern auch zeigt, wie zeitgebunden unsere Körperkonzepte sind.

Im Herbst richtet die Kunsthalle Tübingen der österreichischen Künstlerin Birgit Jürgensen (1949-2003) eine umfassende Werkrepräsentation aus. „Schneegewitter“ ist eine intime Hommage an eine wirklich spannende Künstlerin, die es wert ist, wieder entdeckt zu werden: Ihre weit über 1000 Zeichnungen, die Fotografien, Skulpturen, Objekte reflektieren mit subversiven Humor Schönheitsideale und Geschlechterkonstruktionen in oft traumartigen, surrealistischen Szenarien. Andrea Bachmann

Ravensburg.

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27.12.2017, 01:00 Uhr
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