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Wie man sein Fahrrad in der Zeit von Eis, Schnee und Dunkelheit ausstattet sollte
So nicht! An trüben Tagen sollte man auch tagsüber mit Licht fahren. Und ein Fahrradhelm ist sowieso ein unbedingtes Muss, vor allem bei Schnee und Glatteis. Archivbild: Metz
Im Winter sicher Fahrradfahren

Wie man sein Fahrrad in der Zeit von Eis, Schnee und Dunkelheit ausstattet sollte

Auch bei eisigen Temperaturen und Schneetreiben gibt es überzeugte Fahrradfahrer, die sich von Eis, Schnee und schlechten Lichtverhaltnissen nicht beeindrucken lassen.

17.01.2018

Um bei dieser Witterung sicher unterwegs zu sein, braucht es neben einer wintertauglichen Ausstattung des Rades allerdings auch eine angepasste Fahrweise.

Beleuchtung

Trübes Wetter, kurze Tage – wer im Winter mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte noch mehr als üblich auf funktionstüchtige Lampen achten. Empfohlen sind Nabendynamos, da sie leichtläufig und weitgehend witterungsresistent sind. Ungünstig sind dagegen Seitenläuferdynamos, sie rutschen bei nasskalten Bedingungen oft durch und das Licht fällt dann aus. Alternativ können auch Anstecklichter mit Batteriebetrieb verwendet werden.

Bei der passiven Beleuchtung sind neben den vorgeschriebenen Reflektoren am Rad auch retroreflektierende Elemente an Kleidung und Taschen empfohlen, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Man sollte auch tagsüber unbedingt mit Licht fahren! So wird man von Autofahrern auch bei Schneetreiben oder beschlagenen Windschutzscheiben leichter gesehen.

Bremsen

Bei unbeständiger Witterung sind Trommel- oder Scheibenbremsen sehr zuverlässig; verbreiteter sind jedoch Felgenbremsen. Diese können im Schneewetter nachlassen, da sich ein dünner Wasserfilm zwischen Bremsschuh und Felge bildet. Die Felgen sollten in diesem Fall „trockengebremst“ werden, das heißt, beim Fahren die Bremse leicht betätigen und so den Wasserfilm entfernen. Normale Bremsschuhe sind bei niedrigen Temperaturen härter, wodurch sich der Bremsweg verlängert.

Hier kann man Modelle aus weicherem Material verwenden. Die haben zwar einen höheren Abrieb, die Bremsleistung bleibt aber stabil. Um die Kontrolle auch bei Glätte zu behalten, fährt man vorausschauend und bremst frühzeitig und sachte. In Kurven ist Bremsen oder Treten nicht empfohlen, da die zusätzliche Krafteinwirkung zum Rutschen führen kann.

Um beim Anhalten einen sicheren Stand zu haben, sollte man vor der Fahrt den Sattel etwas absenken, sodass man mit den Füßen schneller den Boden berühren kann.

Bereifung

Im Winter bieten breitere Reifen mit ausreichend Profil gute Bodenhaftung bei Nässe, Schnee und Schneematsch. Ist die Schneedecke verdichtet oder gibt es Glatteis, können Reifen mit Spikes zusätzlich für mehr Halt auf der Fahrbahn sorgen.

Die Luft in den Reifen sollte man auf den Mindestdruck ablassen. So erhöht sich die Kontaktfläche und damit die Bodenhaftung. fk

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17.01.2018, 01:00 Uhr
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