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Tigers Negativlauf

Die Basketballer kommen nicht in die Gänge

Nach der schlimmen Niederlage von Donnerstag zu Hause gegen Trier holten sich die Tigers beim Besuch in Rostock direkt die nächste Abreibung.

12.02.2020

Der Tübinger Tigers-Neuzugang Johnathan Jordan zeigte sich bei seinem Einstand stark wie ein Löwe und fuhr als einziger im Team mal richtig die Krallen aus. Bild: Ulmer

Ganz so schlimm wie gegen Trier, wo die Leistung einem Offenbarungseid glich (74:94), war es in Rostock nicht. Die Tigers verloren 62:66, kämpften aber immerhin um den Anschluss. Obwohl die Seawolves am Ende sogar mit 14 Punkten Vorsprung führten, kämpften die Tigers weiter und verloren nur noch mit vier Punkten Unterschied.

Einen Lichtblick gab es: Der neue Mann, Jonathan Jordan, war der wohl einzige Lichtblick in einer gleichmäßig schwach spielenden Mannschaft. Auch Diante Baldwin, immer zu den Besten gehörend, erwischte einen rabenschwarzen Tag mit vier Ballverlusten. Noch schwächer waren Marvin Smith, Justin Strings und auch Enosch Wolf. Ihnen unterlief sogar der eine oder andere Schrittfehler.

Jordan, der neue Mann hingegen, brillierte sogleich mit einem Double-Double aus Punkten (17) und Rebounds (11). Damit war er gleich mal bester Punktesammler der Tigers – und das zum Einstand in einem schwachen Spiel.

Die Niederlage begann im Grunde mit dem zweiten Viertel. Denn da zogen die Seawolves mit 18:9 davon, nachdem sie das erste Viertel nur knapp mit 24:21 für sich entscheiden konnten. Das dritte Viertel war dann eine einigermaßen ausgeglichene Angelegenheit. Mit 11 Punkten lagen die Rostocker vorne, als sie ins letzte Viertel einstiegen. Doch da trafen die Tübinger plötzlich nichts mehr. Und dann waren die Tigers nur noch einen Punkt von den Wölfen entfernt: 54:53 stand es da.

Rostock traf im Schlussviertel ausschließlich von der Freiwurflinie. Aber das genügte. Bei 16 Versuchen trafen sie 12 Mal, was einer 75-Prozent-Quote entspricht. Damit ging diese Partie letztlich mit vier Punkten Unterschied an die Rostocker. Für die Tigers bleibt, dass sie fünf der letzten sieben Partien verloren. Werner Bauknecht

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Erstellt:
12. Februar 2020, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Februar 2020, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2020, 01:00 Uhr

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