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Der Wille zum Sieg

Douglas Spradley möchte die Tigers verbessern

Douglas „Doug“ Spradley ist der neue Trainer der Tigers Tübingen. Der 52-Jährige will mit seinem Team die Play-offs erreichen.

04.09.2019

Douglas Spradley hat ein klares Ziel und das lautet: „Die Play-offs erreichen“. Bild: Dennis Duddek

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Was erhoffen Sie sich von der kommenden Saison?

Douglas Spradley: Ich hoffe, dass wir uns von Woche zu Woche verbessern, denn im Moment ist die Situation sehr schwierig, da wir sehr viele verletzte Spieler haben. Wenn die Mannschaft aber wieder komplett ist, haben wir das Talent und die Fähigkeit, in der oberen Hälfte der Tabelle mitzuspielen. Unser erstes großes Ziel ist aber, erst mal die Play-offs zu erreichen.

Haben Sie ein Motto für Ihr Training?

Ich habe nicht wirklich ein Motto, sondern nur ein Ziel. Mein Ziel ist es, dass wir uns in jedem Training verbessern. Das ist leider nicht immer der Fall. Aber wenn jeder in der Mannschaft mit diesem Ziel zum Training kommt, dann werden wir es auch erreichen.

Warum sind Sie Basketballtrainer geworden?

Das ist eine gute Frage. Eigentlich war es nie mein Ziel, einmal Trainer zu werden. Irgendwann war die Tür als Spieler zu und eine Tür als Trainer ging auf, dann dachte ich mir, ich probiere es mal aus. Aber ich hätte nie gedacht, dass ich mal Basketballtrainer werde.

Warum ist Basketball Ihre Sportart und nicht zum Beispiel Fußball oder etwas anderes?

Könnte ich nochmal entscheiden, welche Sportart ich machen will, dann würde ich wahrscheinlich Golf ausüben. Ich mochte schon immer amerikanische Mannschaftssportarten wie zum Beispiel Basketball oder Baseball. Heute würde ich aber tatsächlich eher in Richtung Golf gehen.

Was ist Ihrer Meinung nach das Geheimnis eines guten Basketballtrainers?

Da gibt es nicht wirklich ein Geheimnis. Man muss versuchen, eine Truppe zusammenzustellen, bei der die Chemie stimmt und die genügend Talent hat. Solange die Chemie in der Mannschaft stimmt, ist viel möglich. Das Talent der Spieler reicht alleine nicht mehr aus.

Was mögen Sie an den Tigers als Team?

Ich finde, wir sind eine sehr ausgeglichene Mannschaft. Wir haben keinen Superstar, wie manche andere Mannschaften. Bei uns ist jeder Spieler in der Lage, zu punkten und das „Big Play“ zu machen. Und genau das wird diese Saison unsere Stärke sein.

Was macht Ihren Beruf aus?

Ich würde sagen, nicht jeder kann heutzutage behaupten, dass er es genießt, jeden Tag zur Arbeit zu gehen.

Schauen Sie sich privat auch noch Basketball an?

Ja, ich schaue mir Zuhause sehr viel europäischen Basketball an. Ich schaue mir aber gar keinen amerikanischen Basketball an. Denn ich finde, dass sie zum Beispiel aus der NBA eine zu große Show machen. Das ist nicht mehr der ursprüngliche Basketball, den wir hier spielen.

Haben Sie einen Wunsch für Ihre persönliche Zukunft?

Mein Wunsch ist im Moment mein Ziel, mit den Tigers Tübingen so viel zu erreichen wie nur möglich. Als Trainer weiß man nie, in welchem Verein man im nächsten Jahr ist. Darum bin ich immer sehr fokussiert. Denn wenn man gute Arbeit macht, dann findet man auch wieder eine neue Position.

Wie bereiten Sie ein Basketballteam auf ein schwieriges Spiel vor?

Da hat jeder Trainer wahrscheinlich seine eigenen Methoden. Man macht ganz sicher vorher ein paar „Video Sections“ und schaut sich das gegnerische Team an, wie sie spielen und wo ihre Stärken liegen. Ein paar typische Spielzüge des Gegners zeigt man dem Team auch mal und trainiert dann gezielt gegen diese, um sie zu verhindern. Heutzutage ist aber der Wille das wichtigste, dass man das Spiel wirklich von Herzen gewinnen will. Wenn dieser Wille fehlt, kann man noch so vorbereitet sein, es wird nichts werden.

Fragen von Dennis Duddek

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Erstellt:
4. September 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
4. September 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. September 2019, 01:00 Uhr

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