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Tigers ohne Zähne

Ein Wochenende zum Vergessen für die Tigers

Zwei Matches hatten die Basketballer der Tübinger Tigers am vergangenen Wochenende – und beide gingen verloren. Der Erstliga-Absteiger kommt nicht aus dem Tabellenkeller heraus.

19.12.2018

Man hörte es von den Fans, von denen am Freitag so wenige wie seit vierzehneinhalb Jahren nicht mehr in die Paul-Horn-Arena kamen: So hätten sie sich die Zweitliga-Auftritte der Tigers nicht vorgestellt. „Als gerade erst abgestiegener Erstligist haben wir uns vom Team schon mehr erhofft“, so ein enttäuschter Fan. Und natürlich kann man ihn angesichts der eingefahrenen Ergebnisse verstehen.

Gegen die Heidelberg Academics setzte es am Freitag eine 69:84-Heimklatsche. Erschreckend dabei: Keines der vier Viertel konnten die Tigers für sich entscheiden. Selbst Reed Timmer, die Zuverlässigkeit in Person, kam nicht zur Geltung. Er hatte mit Jaleen Smith einen Sonderbewacher und erzielte gerade mal elf Treffer. Und keiner der anderen Spieler konnte seine Stelle als Scorer einnehmen. Einzig Tyler Laser konnte sich manchmal durchsetzen und kam auf insgesamt 16 Körbe. Zu wenig.

Am Sonntag dann das Spiel in Rostock. Es ging mit 70:78 verloren, wobei sowohl Laser als auch Timmer sich wieder von ihrer besten Seite zeigten. Jeder von ihnen erzielte 20 Treffer, auch Enosch Wolf kam noch auf 15. Knackpunkt war allerdings der dritte Durchgang, als die Tigers gerade mal neun Punkte erzielten. Außerdem kam es bei den Tübingern zu sage und schreibe 18 Ballverlusten – so kann man kaum ein Spiel gewinnen. Am Sonntag kommt noch Trier nach Tübingen. Werner Bauknecht

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Erstellt:
19. Dezember 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Dezember 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Dezember 2018, 01:00 Uhr

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