Spaß an der Hürde

Lotta Mage schaut gerne zurück auf 2021

Man kann dem Jahr 2021 auch etwas Gutes abgewinnen – trotz Corona. Lotta Mage von der LAV Stadtwerke Tübingen hatte sportlich schöne Erfolge.

12.01.2022

Lotta Mage (LAV Stadtwerke Tübingen) siegte über 400 Meter Hürden. Archivbild: Axel Grundler

Die U18-Athletin der LAV ist eine exzellente Hürdenläuferin. Das konnte sie bisher am eindrucksvollsten im vergangenen Jahr zeigen. Dabei hielt sie in den 12 Monaten etliche Podiumsplätze bei Wettkämpfen und holte sich sogar einen großen Titel. Sie selbst jedenfalls ist mit dem Jahr – logischerweise –vollauf zufrieden, „ich habe mehr erreicht als ich erwartet hätte“, sagt sie.

Gerne blickt sie auf ihren größten Erfolg zurück: den Titel bei der Deutschen Meisterschaft der U18 über 400 Meter Hürden. Sie gewann bei der DM in Rostock. Sie seien extra einen Tag früher angereist, erzählt sie, und hätten noch ein bisschen Sightseeing gemacht. Am ersten Wettkampftag ging es um die Quali fürs Finale, das dann am Sonntag folgte.

Aufgeregt sei sie gewesen, aber dann habe es mit dem Lauf und dem Sieg geklappt: „Leider musste ich nach dem Lauf zur Dopingkontrolle“, erinnert sie sich, „das hat dann dazu geführt, dass man den Sieg gar nicht so richtig genießen konnte.“ Den Vorlauf gewann sie schon in der Zeit von 61:66 Sekunden, der Finallauf war dann unwesentlich langsamer – was auch an den starken Windböen lag.

Nicht nur, dass sie Deutsche Meisterin wurde, sie lief auch in der Staffel bei der Nationalmannschaft in Mannheim mit. „Das war natürlich aufregend, zumal ja so viele der Gegnerinnen auch aus dem Ausland kamen.“ Im Einzel lief sie dort sogar mit persönlicher Bestleistung.

Aber Lotta Mage läuft nicht nur die Langhürden-Strecke, sie nimmt auch die Flachstrecken unter die Spikes. Das ist natürlich auch gutes Training für die Hürden. Selbst Mehrkampf hat sie schon gemacht. „Aber am meisten gefällt mir Hürden“, sagt sie.

Weshalb gerade Hürden, eine wirklich schwierige und anstrengende Disziplin? „Gerade deshalb“, meint sie lachend, „weil es so anspruchsvoll ist, macht es am meisten Spaß, wenn es mal richtig gut klappt.“ 2022 kommt sie in die U20-Altersklasse. Hat sie sich etwas vorgenommen dafür? Nee, so richtige Ziele wie Platzierungen oder Titel hat sie nicht, aber: „Ich würde wirklich gerne eine neue Bestzeit laufen.“ Werner Bauknecht

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Erstellt:
12. Januar 2022, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Januar 2022, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2022, 01:00 Uhr

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