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Alternativen im Alter

Neue Beratungsstelle für Wohngemeinschaften von Senioren

Mit einer neuen Beratungsstelle für ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften reagiert der Tübinger Kreisseniorenrat auf das wachsende Interesse an alternativen Wohnformen für Senioren.

15.05.2019

Sonja Kunze ist montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 12 Uhr im Büro des Kreisseniorenrates in der Tübinger Wilhelm-Keil-Straße 50 unter Telefon (0 70 71) 9 20 88 67 zu erreichen. Weitere Infos unter www.kreisseniorenrat-tuebingen.de. Bild: Stefan Zibulla

Seit 1. Mai ist die neue Beratungsstelle für ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften beim Tübinger Kreisseniorenrat mit Sonja Kunze besetzt. Die halbe Stelle, die zunächst auf zwei Jahre befristet ist, wird vom Landkreis mit einem Zuschuss in Höhe von 30 000 Euro finanziert.

Am Montag, 13. Mai, stellte sich Sonja Kunze auf der Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrates im Zentrum der Tübinger Stephanusgemeinde vor. „Derzeit arbeite ich mich in das Thema ein“, erklärte die 49-jährige Öschingerin. In den vergangenen drei Jahren war die Sozialpädagogin im Landratsamt für den Bereich Arbeit und Inklusion zuständig. Jetzt freut sie sich auf ihre neue Aufgabe. „Wohngemeinschaften für Senioren ist ein Thema mit viel Dynamik, das immer mehr Menschen beschäftigt“, beobachtet Kunze. „Wer Interesse an einer Beratung hat, kann gerne einen Termin mit mir vereinbaren.“

Um auch die Mobilität älterer Menschen nach vorne zu bringen, arbeitet der Kreisseniorenrat an zwei weiteren neuen Projekten: Ab Juni steht im Samariterstift im Derendinger Mühlenviertel eine elektrisch betriebene Rikscha zur Verfügung. Dank großzügiger Spender kann der Kreisseniorenrat das Fahrzeug für 12 000 Euro erwerben. Und er setzt sich für die Einführung eines flächendeckenden Bürgerautos in Tübingen ein. „Die Senioren in Hirschau könnten noch dieses Jahr in den Genuss eines solchen Verkehrsmittels kommen“, kündigte Michael Lucke an. Der Vorsitzende des Kreisseniorenrates will künftig auch mit der Tübinger Klimaschutzagentur kooperieren. „Mit gemeinsamen Beratungen können Senioren sowohl Tipps für das barrierefreie als auch für das umweltfreundliche Wohnen bekommen.“ Stefan Zibulla

Ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften sind in Baden-

Württemberg anerkannte und gesetzlich geregelte Wohn-

formen. Die Gründung solcher Wohngemeinschaften wird vom Landratsamt Tübingen im

Rahmen einer Projektförderung unterstützt.

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Erstellt:
15. Mai 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Mai 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2019, 01:00 Uhr

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