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Vorsicht: Vor allem Kinder sind gefährdet
Kinder legen manchmal ein sehr eigenwilliges Verkehrsverhalten an den Tag. Archivbild: Franke
Wie man einen Bus überholt

Vorsicht: Vor allem Kinder sind gefährdet

Für Autofahrer, die einen Bus an einer Haltestelle überholen, gelten besondere Regeln. Folgendes sollen Sie beachten, um Fahrgäste nicht zu behindern. Vor allem Kinder sind gefährdet.

10.01.2018

An stehenden Bussen sollten Autofahrer besonders vorsichtig vorbeifahren. Es sind große Fahrzeug, die dem Autofahrer die Sicht verstellen. Und vor allem dort, wo der Bus hält sind auch Fußgänger. Und möglicherweise sind es besondere Fußgänger: alte Leute und Kinder. Die können manchmal ein sehr eigenwilliges Verkehrsverhalten an den Tag legen.

Eigenwillige

Fußgänger

Generell gilt: Hält ein Schul- oder Linienbus an einer Haltestelle, dürfen Autofahrer nur vorsichtig und mit ausreichendem Abstand daran vorbeifahren, ohne aussteigende Fahrgäste zu behindern oder zu gefährden. Falls nötig, muss das Auto warten.

Liegt die Haltestelle bei Straßenbahnen und Bussen des öffentlichen Personennahverkehrs in der Fahrbahnmitte, darf man in Fahrtrichtung nur in Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren.

Besondere Vorsicht

bei Schulbushaltestellen

Besondere Vorsicht gilt an Schulbushaltestellen: Vor allem jüngere Schüler, die zum ersten Mal allein am Straßenverkehr teilnehmen, können Gefahren noch nicht richtig einschätzen. Meist verlassen sie in Grüppchen den Bus und sind dabei oft abgelenkt, sodass sie das Verkehrsgeschehen nicht ausreichend wahrnehmen.

Verhalten bei Bus mit eingeschaltetem Warnblinker

An gefährlichen Haltestellen, die mit einem entsprechenden Schild markiert sind, müssen Busfahrer das Warnblinklicht einschalten, wenn sie sich dieser nähern oder Fahrgäste ein- und aussteigen. Sobald ein Bus während der Fahrt das Warnblinklicht einschaltet, darf er nicht überholt werden.

An stehenden Bussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht dürfen Autofahrer nur mit Schrittgeschwindigkeit (etwa 7 km/h) und ausreichend Abstand vorbeifahren. Das gilt auch für den Gegenverkehr, wenn die entgegengesetzte Fahrbahn nicht baulich getrennt ist.

Diese Regelungen gelten auch für Haltestellen außerhalb geschlossener Ortschaften und für Haltebuchten.

Busse einfädeln lassen

Beim Anfahren an den Haltestellen müssen Autofahrer zurückstehen. Sie müssen den ÖPNV- und Schulbussen die zügige Abfahrt ermöglichen. Das heißt, sie müssen Busse in den fließenden Verkehr einfädeln lassen. Es gibt aber eine Ausnahme: Fernbusse, die an einer Haltestelle am Straßenrand halten, sind von den Regelungen nicht betroffen und dürfen normal überholt und passiert werden. Hier gelten nur die allgemeinen Bestimmungen zu Rücksichtnahme im Straßenverkehr. fk

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10.01.2018, 01:00 Uhr
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