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Ein ständiger Begleiter

Wie Musik die Stimmungen von Menschen beeinflusst

Die Musik hat schon immer im Alltag der Menschen eine große Rolle gespielt. Sie hat einen großen Einfluss auf unsere Gefühle, außerdem ist sie allgegenwärtig. Sei es in der Werbung, beim Autofahren oder während man einkauft. Manche Nationen, wie zum Beispiel die Iren mit ihren feurig, stampfenden Volkstänzen, könnten ohne Musik gar nicht leben. Viele Jugendliche behaupten das gleiche von sich.

11.04.2018

Katharina Luetkens, ebenfalls Schülerpraktikantin beim TAGBLATT ANZEIGER, ist begeisterter Fan des Titels „Love my life“ von Robbie Williams. Bilder: Kraushaar

Laura Kraushaar, Schülerpraktikantin beim TAGBLATT ANZEIGER, befragte Passant/innen am Tübinger Bahnhof zu ihrem Musikkonsum.

Die 21-jährige Carolin Strohmeier aus Plochingen zum Beispiel hört in ihrer Freizeit eine wilde Mischung aus allen Genres, außer Rock, das betonte sie ausgiebig. Pop hört sie im Allgemeinen zum Entspannen, der „Beat“ schenke ihr etwas Erheiterndes. Sie selbst ist Musikerin, aber eher im klassischen Bereich. Das Spielen der Klarinette und des Keyboards sind ihre Leidenschaft. Ruhigere Musik wende sie außerdem zum Lernen an, es fördere die Konzentration. An tristen und grauen Tagen, die einem schnell mal aufs Gemüt schlagen können, hört die 21-Jährige gerne Adele. Die Künstlerin berühre sie mit ihren Werken und bei den Melodien fühle sie sich mit ihr im Einklang.

Iris Bogenschütz ist ein großer Fan von Schlagern und englischen oder internationalen Hits. Manchmal hört sie auch gerne Klassik. „Wenn ich traurig bin, höre ich Musik, die mich aufbaut“, so die 59-Jährige. Verschiedene CDs hört sie nach Lust und Laune, hat jedoch bei einem 8-Stunden-Tag nicht wirklich die Zeit dazu. Höchstens schallt morgens das Radio durchs Haus, sagt sie, abends sei sie zu müde zum Zuhören. Meist bevorzugt sie Pop in den traurigeren Phasen. Ihrer Meinung nach solle man sich durch langsame, melancholische Musik nicht noch mehr runterziehen lassen.

Philipp Küster aus Starzach ist dann doch ein ganz anderer Typ. Er bevorzugt Rap, der Sprachgebrauch des Genres fasziniere ihn. Der 25-Jährige nutzt den aus Amerika stammenden Sprechgesang gerne beim Putzen zu Hause.

Rainer Borst, Diplompädagoge an der Geschwister- Scholl-Schule Tübingen (65), ist ein sehr musikverliebter Mann. Er ist sehr froh darüber, in den 1960er Jahren jung gewesen zu sein, denn es gab so viel unterschiedliche Musik in diesem Zeitalter. Vom Pop bis zum Rock ‘n‘ Roll, letzteren hat er zwar gerne früher gehört, verfolgt diese Musikrichtung aber heute nicht mehr. Folk, Country Rock und Bluegrass sind jetzt seine Lieblingsgenres. Die Musik von heute dudelt bei ihm manchmal im Hintergrund. Besonders begeistert ist er vom Blues. Für ihn beinhaltet er bestimmte Stimmungen, keine euphorischen, aber auch kein melancholisches Gefühl. Er findet, dass diese Mischung ihm entspreche. Auch Country gehört zu seinen Lieblingen, die Melodien heitern ihn auf, wenn er einen schlechten Tag hatte. Laura Kraushaar

Der 25-jährige Philipp Küster steht auf Rap.

Rainer Borst mag die Musik aus den 60er-Jahren.

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Erstellt:
11. April 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
11. April 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. April 2018, 01:00 Uhr

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